News-Ticker zur Corona-Pandemie

Schon erste Impfdosis verringert Infektionsrisiko stark - 22 Neuinfektionen im BGL, 83 im Kreis Traunstein

Bild von einem Testzentrum
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Symbolbild: Testzentrum

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Mittwoch, 28. April, im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 157,4, Landkreis Rosenheim 114,0, Landkreis Traunstein 210,9, Landkreis Berchtesgadener Land 116,1, Landkreis Mühldorf 284,8, Landkreis Altötting 200,9 (Quelle/Stand: RKI, 28. April, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3620, Landkreis Rosenheim 12.884, Traunstein 10.102, Berchtesgadener Land 5438, Mühldorf 6449, Altötting 5473 (Quelle/Stand: RKI, 28. April, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 57, Landkreis Rosenheim 446, Traunstein 204, Berchtesgadener Land 99, Mühldorf 139, Altötting 202 (Quelle/Stand: RKI, 28. April, 0 Uhr)
  • Mindestens 82.280 Todesfälle in Deutschland (14.055 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 21.37 Uhr - 22 Neuinfektionen im BGL, 83 im Kreis Traunstein

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit gestern 22 weitere bestätigte COVID-19-Fälle im Landkreis gibt.

Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land bei 116,1 (Stand RKI: 28. April, 0 Uhr).

In den Kliniken im Berchtesgadener Land werden derzeit acht COVID-19-Patienten stationär behandelt. Davon werden zwei Patienten intensivmedizinisch betreut.

Im Landkreis Berchtesgadener Land wurden mit Stand: 25. April, 20 Uhr bislang insgesamt 36.443 Impfungen durchgeführt, davon 27.537 Erstimpfungen (25,93 %) und 8.906 Zweitimpfungen (8,39 %).

Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit 1563 aktive COVID-19-Fälle vor. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 210,9.

Seit der letzten Pressemitteilung am 27. April sind beim Staatlichen Gesundheitsamt 83 Neuinfektionen eingegangen.

Beim Gesundheitsamt Traunstein ist seit der letzten Pressemitteilung eine Todesmeldung eingegangen. Es handelt sich hierbei um einen Mann im Alter von 85 Jahren.

Derzeit werden in den Kliniken im Landkreis Traunstein 28 COVID-19-Patienten behandelt, davon 19 auf der Normalstation und neun auf der Intensivstation.

Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 41.984 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 10.989 Personen die Zweitimpfung erhalten.

Update, 20.58 Uhr - Münchener Studenten fordern Präsenzunterricht

Studierende der Otto-Falckenberg-Schule für Schauspiel und Regie in München fordern die Rückkehr in den Präsenzunterricht. Andere Schauspielschulen wie die staatliche Theaterakademie August Everding könnten sich auf Ausnahmeregelungen für Hochschulen berufen. Die renommierte Otto-Falckenberg-Schule könne dies dagegen nicht, weil sie eine städtische Fachakademie sei, schreiben die Studenten in einem am Mittwoch veröffentlichten Brief an Ministerpräsident Markus Söder (CSU), Minister und Vertreter der Stadt München.

Die Studierenden erklärten, einige würden sich am Mittwoch dem Betretungsverbot widersetzen und die Unterrichtsräume während der regulären Unterrichtszeiten betreten. Nur drei Wochen konnten die Schauspiel- und Regiestudenten in den vergangenen vier Monaten in Präsenz arbeiten. Online-Unterricht sei keine Alternative. Schauspielkunst bestehe wesentlich im Erlernen von Techniken im Umgang mit Körpern, dem Raum und anderen Menschen, heißt es in dem Brief.

Update, 19.11 Uhr - Schon erste Impfdosis verringert Infektionsrisiko stark

Schon die erste Impfdosis reduziert das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus um etwa zwei Drittel. Das geht aus einer großangelegten Studie der Universität Oxford in Kooperation mit der britischen Statistikbehörde ONS und dem Gesundheitsministerium des Landes hervor. Unabhängig vom Impfstoff - Biontech/Pfizer oder Astrazeneca - sank das Risiko für eine Coronavirus-Infektion drei Wochen nach der Impfung demnach um 65 Prozent, wie die Universität am Freitag mitteilte.

Die Zahl symptomatischer Infektionen, also Covid-19-Erkrankungen, ging demnach sogar um 72 Prozent zurück. Für die noch nicht in einem Fachblatt veröffentlichte Studie wurden die Testergebnisse von rund 370 000 Menschen aus der Zeit zwischen dem 1. Dezember und dem 3. April berücksichtigt.

Beide Impfstoffe erwiesen sich dabei als genauso effektiv gegen die britische Variante B.1.1.7 wie gegen den ursprünglich kursierenden Typ. Auch abhängig von Alter oder Gesundheitszustand der Menschen veränderte sich die Wirksamkeit der Impfstoffe nicht.

Update, 16.55 Uhr - Kreis Traunstein: Sonderimpftermine für AstraZeneca

Am 1. Mai und 3. Mai werden Sonderimpftermine mit AstraZeneca ohne Priorisierung vergeben. Jedermann ab 18 Jahren kann das Angebot annehmen.

An beiden Tagen stehen jeweils 300 Impfdosen zur Verfügung, welche ursprünglich für Zweitimpfungen vorgesehen waren. Die Termine werden nach Zeitpunkt der Anmeldung vergeben.

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Update, 16.46 Uhr - Holetschek: Mehr als ein Viertel der Menschen in Bayern jetzt gegen Corona geimpft

Mehr als ein Viertel der Menschen in Bayern ist jetzt mindestens einmal gegen Corona geimpft. Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek betonte am Mittwoch: „25,5 Prozent der Menschen in Bayern haben bereits eine Impfung gegen das Coronavirus bekommen. Konkret wurden bis heute 4.274.324 Impfungen verabreicht. Davon sind 3.356.444 Erstimpfungen. 917.880 (rund sieben Prozent) Menschen haben auch schon die zweite Impfung bekommen.“

Der Minister ergänzte: „Zudem haben wir einen neuen Impfrekord in Bayern verbucht. Für den 27. April haben wir 130.339 Impfungen registriert - 57.462 durch die Impfzentren und Krankenhäuser, 72.877 durch die Arztpraxen. Das zeigt: Wir sind auf dem richtigen Weg.“

Update, 16.24 Uhr - Bayerns Ministerpräsident Söder hat erste Corona-Impfung erhalten   

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (54) hat sich gegen das Coronavirus impfen lassen. Der CSU-Chef sei bereits in der vergangenen Woche von seinem Hausarzt in Nürnberg geimpft worden, sagte am Mittwoch eine Sprecherin der Staatsregierung auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in München. Söder hatte bereits in den vergangenen Monaten immer wieder darauf hingewiesen, er werde sich impfen lassen, sobald dies nach der Impfverordnung möglich sei.

Die Mitglieder der bayerischen Staatsregierung gehören laut der Impfpriorisierung des Bundes als Verfassungsorgan zur Prioritätengruppe 3. Da diese Gruppe in Nürnberg bereits zu Impfungen geladen wird, konnte sich auch Söder eine Spritze mit dem zum damaligen Zeitpunkt in der Praxis vorrätigen Präparat des Herstellers Biontech verabreichen lassen.

Update, 16.17 Uhr - Dritter Ort im Kreis Mühldorf mit Tendenz zum Corona-Hotspot

710 aktuell Corona-Infizierte musste das Landratsamt Mühldorf mit Stand 27. April vermelden - wieder eine Steigerung im Vergleich zur Vorwoche, um 31 Fälle. Im Fokus stehen dabei nach wie vor zwei Orte: Das große Waldkraiburg und das kleine Schönberg. Aber auch ein dritter Ort zeigt eine auffallend steigende Zahl an „aktiven“ Corona-Fällen, wie die Recherchen von „innsalzach24.de“ zeigen (Plus-Artikel).

Update, 15.56 Uhr - Zugang zu digitalem Impfpass soll erleichtert werden

Neben Ärzten sollen auch Apotheken Corona-Impfungen in die geplanten zusätzlichen digitalen Impf-Nachweise eintragen können. „Der digitale Impfpass muss für alle leicht zugänglich sein“, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Donnerstag). Deshalb sollten ihn künftig außer Praxen und Impfzentren auch Apotheken für bereits Geimpfte ausstellen können. „Mit Änderungen am Infektionsschutzgesetz wollen wir die Weichen dafür schon jetzt stellen, damit im Sommer möglichst viele den digitalen Impfpass auch nutzen“, sagte Spahn.

Ein digitaler Impfnachweis für Smartphones soll in der EU als ein freiwilliges und ergänzendes Angebot zum weiterhin gültigen gelben Heft eingeführt werden. Ausstellen dürfen ihn nur autorisierte Personen in Impfzentren, Praxen, Krankenhäusern und nun zusätzlich auch in Apotheken. Dabei geht es auch darum, dass Millionen Bürger schon erhaltene Impfungen nachträglich digital erfassen lassen können. Der digitale Impfnachweis soll laut Ministerium voraussichtlich zum Ende des zweiten Quartals starten, das bis Ende Juni läuft.

Update, 15.05 Uhr - Impfungen in Supermärkten, Schulen und Apotheken - das sind Söders Pläne

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) untermauert im Gespräch mit der „Welt“ seine Forderung nach einer schnellen Aufhebung der Impfpriorisierung. Des weiteren will er Jugendliche so früh wie möglich impfen - zuerst sollen die Abschlussklassen drankommen.

Wie er im „Welt“-Gespräch weiter ausführt, sollen im Zuge der Aufhebung der Impfpriorisierung Impfungen nicht mehr nur bei Hausärzten und in Impfzentren durchgeführt werden. Söder: „Generell gilt: wir brauchen Ärzteteams, die in mobilen Impfstationen in Supermärkten impfen können. Auch in Apotheken sollte geimpft werden. Es darf kein Impfstoff liegen bleiben, und vor Ort muss es schnell gehen – ohne lange Wartezeiten“

Update, 14.43 Uhr - Stadt Traunreut bittet Bürgerinnen und Bürger die Corona-Regeln einzuhalten

Die Zahlen der täglichen Corona-Neuinfektionen bleiben im Landkreis Traunstein weiter hoch, wenn auch derzeit stabil. Vor allem die Stadt Traunreut weist eine sehr hohe Anzahl von aktiv Infizierten auf. In einigen Kommunen gilt um Schutz der Mitmenschen in Innenstädten beziehungsweise auf öffentlichen Plätzen Maskenpflicht. Die Stadt Traunreut sieht davon weiterhin ab, wie sie in einer Pressemitteilung betont. Stattdessen wendet sie sich mit einem eindringlichen Appell an die Bürgerinnen und Bürger.

Wie die Stadtverantwortlichen betonen sind sie sich durchaus des Umstandes bewusst, dass im Frühling die Sonne die Menschen wieder ins Freie lockt. „Damit finden sich auch auf den öffentlichen Plätzen der Stadt, wie dem Rathausplatz, den Spielplätzen und Parks immer mehr Menschen ein.“ Grundsätzlich, betont auch die Stadt in der Aussendung, sei der Aufenthalt im Freien weniger problematisch, als in Innenräumen. Aber auch im Außenbereich müssten Abstände eingehalten werden und auch Treffen von mehr als einem Haushalt mit einer weiteren Person sind in der aktuellen Pandemielage nicht zulässig. 

Die Stadt Traunreut bittet alle Bürgerinnen und Bürger, die Corona-Regeln weiterhin konsequent einzuhalten.

Update, 13.37 Uhr - Impfpanne in Bayern: 42 Personen müssen erneut geimpft werden

In einem schwäbischen Impfzentrum sind Corona-Impfstoffe versehentlich zu stark verdünnt worden, so dass nun 42 Bürger erneut geimpft werden müssen. Wie ein Sprecher des Landratsamtes in Dillingen an der Donau am Mittwoch erklärte, ist bei routinemäßigen Nachkontrollen aufgefallen, dass in einigen Fällen zu wenig Wirkstoff in den Spritzen war. Der Betreiber des Impfzentrums in Wertingen habe nun weitere Sicherheitsmaßnahmen eingeführt, um einen ähnlichen Vorfall künftig auszuschließen. Zunächst hatte die „Augsburger Allgemeine“ über den Fall berichtet.

Nach der Panne Anfang April konnte der Kreis der möglicherweise Betroffenen auf 42 Menschen eingegrenzt werden. Diese seinen nun zu einer erneuten Impfung am Mittwoch eingeladen worden. Anfang Juni sollen die Patienten dann eine dritte Impfung erhalten. Zuvor können sie aber noch einen Antikörpertest machen lassen, um festzustellen, ob das Immunsystem bereits ausreichend auf die beiden ersten Spritzen reagiert hat.

Update, 12.42 Uhr - Landkreis Mühldorf meldet 44 neue Corona-Fälle

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf a. Inn gibt es seit der letzten Statusmeldung vom Dienstag, 27. April 44 neue bestätigte Corona-Fälle (Stand: 28. April 2021, 0 Uhr) Das Gesundheitsamt ermittelt derzeit die Kontaktpersonen und leitet die notwendigen Maßnahmen ein.
Derzeit gibt es im Landkreis Mühldorf a. Inn 678 aktive Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz liegt zum Stichzeitpunkt laut RKI (Stand: 28. April 2021, 03.09 Uhr) bei 284,8. Die meisten neuen Fälle gibt es laut Auskunft des Landratsamtes in Waldkraiburg (15), gefolgt von der Stadt Mühldorf (6) und Ampfing (4).

Update, 11.46 Uhr - Zahl der Regionen mit Corona-Inzidenz unter 100 steigt

In elf Landkreisen und kreisfreien Städten in Bayern haben sich in den vergangenen sieben Tagen weniger als 100 pro 100.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Mit einem Wert von 70,8 hat der Landkreis Tirschenreuth nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) derzeit die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz. Den höchsten Wert verzeichnete der Landkreis Haßberge mit 305,7.

Die Gesundheitsämter in Bayern meldeten dem Institut binnen eines Tages 3430 Neuinfektionen und 27 Todesfälle in Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion. Die Inzidenz lag bei 162,9. Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von 3.09 Uhr wieder, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich. Bundesweit lag die Inzidenz am Mittwoch bei 160,6.

Update, 11.07 Uhr - Lambrecht: Schnell Verordnung für Lockerungen für Geimpfte vorlegen

Bundesjustizministerin Christine Lambrecht hat erneut Lockerungen der Corona-Einschränkungen für Geimpfte in Aussicht gestellt. „Ich werde unverzüglich, schnellstmöglich jetzt eine Verordnung vorlegen, die genau das vorsieht, dass Grundrechte nicht mehr eingeschränkt werden, wenn keine Gefahr mehr ausgeht“, sagte die SPD-Politikerin am Mittwoch im ARD-“Morgenmagazin“.

Im Infektionsschutzgesetz habe man vereinbart, Bundestag und Bundesrat miteinzubinden. Diese Gespräche müsse und werde man führen, betonte Lambrecht, „aber es muss schnellstmöglich gehen“. Wichtig sei es, zu zeigen, dass rechtsstaatliche Grundsätze nicht nur in normalen Zeiten, sondern „gerade auch in Pandemie-Zeiten“ gelten.

Update, 9.58 Uhr - Verfassungsschutz beobachtet bundesweit Querdenker-Bewegung

Das Bundesamt für Verfassungsschutz beobachtet Personen und Gruppen innerhalb der Querdenker-Bewegung. Das teilte das Bundesinnenministerium am Mittwoch in Berlin mit. Zuerst hatte die „Bild“-Zeitung darüber berichtet.

Das Bundesamt für Verfassungsschutz stuft eine Bewegung als Verdachtsfall ein, wenn es gewichtige Anhaltspunkte für verfassungsfeindliche Bestrebungen sieht. Das bedeutet, dass der Geheimdienst personenbezogene Daten auswerten und speichern kann. Das Bundesamt kann die betroffene Gruppierung unter strengen Voraussetzungen systematisch beobachten und nachrichtendienstliche Mittel einsetzen, also heimlich Informationen beschaffen. So soll herausgefunden werden, ob sich der Verdacht erhärten lässt und ob eine Gruppierung als erwiesen extremistisch eingestuft wird. Es handelt sich also um eine Übergangsphase.

Update, 9.08 Uhr - Landkreis Altötting meldet 53 Corona-Fälle

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich jetzt 53 neue Corona-Fälle gemeldet. Damit stieg die Zahl der Infizierten seit Pandemie-Ausbruch in Stadt und Landkreis Altötting auf insgesamt 5472 Personen.
Aktuell gibt es im Landkreis 443 aktive Fälle. Die meisten Fälle gibt es derzeit in Burghausen (95), Burgkirchen (66) und Altötting (35). Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Altötting lag zum o.g. Zeitpunkt bei 200,9.

Update, 8.21 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region

Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen in der Region (Stand 28. März).

Die Corona-Fallzahlen bzw. 7-Tage-Inzidenzen in den Städten und Kreisen der Region bewegen sich teilweise weiterhin auf hohem Niveau und sind im Vergleich zum Vortag durch gesunken. Die Zahlen im Detail: Kreis Altötting (von 208,0 auf 200,9), Kreis Berchtesgadener Land (von 135,0 auf 116,1), Kreis Mühldorf (von 314,1 auf 284,8), Kreis Rosenheim (von 128,2 auf 114,0), Stadt Rosenheim (von 163,6 auf 157,4) und Kreis Traunstein (von 223,9 auf 210,9).

In der Region wurde laut RKI ein weiterer Todesfall gemeldet. Demnach ist eine Person im Kreis Rosenheim verstorben. Nähere Angaben zu Alter und/oder Wohnort des Verstorbenen gab es bislang nicht.

Update, 7.04 Uhr - Diese Corona-Regeln gelten ab heute in Bayern

Die Corona-Krise hat Bayern auch in einer Zeit weiter fest im Griff, in der eigentlich die Biergärten und Freibäder öffnen sollten - die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Dienstag mit 167 noch immer viel zu hoch, die Intensivstationen der Krankenhäuser werden immer voller. Die Staatsregierung hat ihre Krisenbewältigung angepasst - an manchen Stellen wird verschärft, an manchen auch gelockert.

So dürfen beispielsweise bestimmte Geschäfte am Mittwoch (28. April) wieder unabhängig von der örtlichen Sieben-Tage-Inzidenz öffnen - ähnlich wie zum Beispiel Super- und Drogeriemärkte: Blumenfachgeschäfte, Gartencenter und Buchhandlungen werden laut Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) wieder als Läden des täglichen Bedarfs angesehen - das Einkaufen wird somit auch bei einer Inzidenz über 100 ohne Terminvereinbarung und negativen Corona-Test möglich.

rosenheim24.de hat die neuen Regelungen im Überblick zusammengefasst.

RKI registriert 22.231 Corona-Neuinfektionen und 312 neue Todesfälle

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 22.231 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 312 neue Todesfälle verzeichnet. Das geht aus Zahlen von Mittwochmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.10 Uhr wiedergeben. Nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich. Am Mittwoch vor einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 24.884 Neuinfektionen und 331 neue Todesfälle verzeichnet.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Mittwochmorgen bundesweit bei 160,6. Am Vortag hatte das RKI diese Sieben-Tage-Inzidenz mit 167,6 angegeben, vor eine Woche hatte sie bei 160,1 gelegen. (News-Ticker Dienstag, 27. April).

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.332.532 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.954.000 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 82.280.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Dienstagabend bei 0,93 (Vortag: 1,01). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 93 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

mh/dpa

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