Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

News-Ticker zur Corona-Pandemie

43 Neuinfektionen im Kreis Mühldorf - Distanzunterricht auch kommende Woche in Bayern

Landratsamt Mühldorf am Inn über Schul- und Kita-Regelungen
+
Leeres Klassenzimmer (Symbolbild)

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Freitag, 30. April, im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 151,1, Landkreis Rosenheim 103,7, Landkreis Traunstein 218,3, Landkreis Berchtesgadener Land 140,7, Landkreis Mühldorf 247,7, Landkreis Altötting 186,5 (Quelle/Stand: RKI, 30. April, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3652, Landkreis Rosenheim 12.991, Traunstein 10.256, Berchtesgadener Land 5505, Mühldorf 6544, Altötting 5546 (Quelle/Stand: RKI, 30. April, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 58, Landkreis Rosenheim 447, Traunstein 205, Berchtesgadener Land 99, Mühldorf 140, Altötting 203 (Quelle/Stand: RKI, 30. April, 0 Uhr)
  • Mindestens 82.850 Todesfälle in Deutschland (14.145 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 21 Uhr - 43 Neuinfektionen im Kreis Mühldorf

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf a. Inn ist eine weitere Person, die mit dem Corona-Virus infiziert war, verstorben. Seit der letzten Statusmeldung vom Donnerstag, 29. April gibt es 43 neue bestätigte Corona-Fälle (Stand: 30. April, 0 Uhr

Eine weitere Reihentestung im Seniorenheim Maria Schnee in Heldenstein ergab sieben positive Ergebnisse unter den Bewohnerinnen und Bewohnern und zwei positive Mitarbeiter. Für eine Gruppe des Katholischen Kindergartens St. Monika  in Buchbach wurde aufgrund eines positiven Falls Quarantäne angeordnet.

Das Gesundheitsamt ermittelt derzeit die Kontaktpersonen und leitet die notwendigen Maßnahmen ein.


Derzeit gibt es im Landkreis Mühldorf a. Inn 662 aktive Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz liegt zum Stichzeitpunkt laut RKI  (Stand: 30. April, 3.11 Uhr) bei 247,7.

Update, 18.46 Uhr - 56 Corona-Neuinfektionen im Landkreis Traunstein

Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit 1595 aktive COVID-19-Fälle vor. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 218,3. Seit der letzten Pressemitteilung am 29. April sind beim Staatlichen Gesundheitsamt 56 Neuinfektionen eingegangen.

Es liegen insgesamt 10.308 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden. Als genesen gelten mindestens 8508 Personen (55 Personen mehr seit der Meldung vom 29. April). Beim Gesundheitsamt Traunstein ist seit der letzten Pressemitteilung keine Todesmeldung eingegangen.

Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt 205 Todesfälle in Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen vor.Derzeit werden in den Kliniken im Landkreis Traunstein 26 COVID-19-Patienten behandelt, davon 19 auf der Normalstation und 7 auf der Intensivstation.Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 45.977 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 11.043 Personen die Zweitimpfung erhalten. In der Kalenderwoche 17 (26. April bis 30. April) hat das Impfzentrum für den Landkreis Traunstein 3.022 Impfdosen erhalten. Die Lieferung an die niedergelassenen Ärzte ist dabei nicht berücksichtigt, da deren Versorgung über den Großhandel der Apotheken erfolgt.

Update, 18.06 Uhr - Distanzunterricht auch kommende Woche in Bayern die Regel

Nahezu in ganz Bayern bleibt es mindestens zu Beginn der kommenden Woche beim Distanzunterricht an den Schulen - Abschlussklassen und Viertklässler ausgenommen. Lediglich in etwa einer Handvoll Landkreise und kreisfreien Städte ist von Montag an Wechselunterricht in allen Klassenstufen möglich. Im Laufe der Woche könnten bei stabilen oder sinkenden 7-Tage-Inzidenzen dann aber noch weitere Städte oder Regionen mit Wechselunterricht hinzukommen.

Hintergrund ist, dass neuerdings nicht mehr der Inzidenz-Wert von Freitag allein darüber entscheidet, ob es in der neuen Woche Wechsel- oder Präsenzunterricht gibt. Vielmehr hat Bayern die entsprechende Regel in diesem Punkt der neuen bundesweiten Notbremse angepasst.

Danach gilt folgendes: Unterschreitet ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt den 7-Tage-Inzidenzwert 100 an fünf aufeinander folgenden Tagen, kann ab dem übernächsten Tag auf Wechselunterricht in allen Jahrgangsstufen umgestellt werden. Wenn der Wert also beispielsweise am Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag und Montag unterschritten wird, gilt ab Mittwoch Wechselunterricht für alle.

Umgekehrt gilt: Überschreitet ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt den Wert 100 an drei aufeinander folgenden Tagen, muss ab dem übernächsten Tag wieder auf Distanzunterricht umgestellt werden - Abschlussklassen und Viertklässler an Grundschulen ausgenommen.

In der Bundes-Notbremse ist als Grenzwert 165 vorgesehen, in Bayern ist es dagegen beim bisherigen Wert 100 geblieben. Die Freien Wähler wollen das ändern - es ist aber offen, ob die CSU dabei mitmacht.

Am Freitag lagen nach Zahlen des Robert Koch-Instituts elf Landkreise und kreisfreie Städte unter einer 7-Tage-Inzidenz von 100 - allerdings nicht alle davon ausreichend lange (fünf Tage), damit dort schon von Montag an Wechselunterricht für alle Klassen möglich wäre. Letztlich müssten die jeweiligen Schulen die Schülerinnen und Schüler sowie die Erziehungsberechtigten über anstehende Wechsel im Unterrichtsbetrieb informieren, heißt es beim Kultusministerium.

Update, 16.36 Uhr - Schäuble kritisiert Vorpreschen bei Impf-Lockerungen: „Wie sollen Bürger das noch verstehen?“

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hat das Vorpreschen einzelner Bundesländer bei Lockerungen für Geimpfte vor einer bundeseinheitlichen Regelung kritisiert. „Jetzt haben wir schon wieder den Zustand, dass sich eine Reihe von Ländern nicht an die Absprachen hält“, sagte der CDU-Politiker der „Augsburger Allgemeinen“ (Freitag). Uneinheitliche Lösungen kurz nach dem Beschluss für eine bundeseinheitliche Corona-Notbremse würden die Bürger irritieren, „ein zu großes Maß an Unterschiedlichkeit kann Vertrauen zerstören“, betonte Schäuble. „Wie sollen die Bürger, die durch Corona allmählich ja auch müde und durch immer neue Informationen überflutet werden, das noch verstehen?“, fragte der Bundestagspräsident.

Das Bundesjustizministerium hatte am Donnerstag an die anderen Ressorts einen Verordnungsentwurf geschickt, wonach vollständig Geimpfte und Genesene in der Corona-Krise wieder mehr Rechte bekommen sollen. Insbesondere von Auflagen für private Treffen und nächtlichen Ausgangsbeschränkungen sollen diese Gruppen ausgenommen werden. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte erklärt, für ein rasches Vorgehen wolle die Regierung Bundestag und Bundesrat früh in Abstimmungen über die Verordnung einbeziehen. „Wenn wir uns einig sind, geht‘s schnell.“ Der „späteste“ Termin für eine abschließende Entscheidung des Bundesrats sei der 28. Mai.

Schäuble sagte, er würde es begrüßen, wenn die Verordnung zum Infektionsschutzgesetz rasch und nicht erst Ende Mai verabschiedet würde. „Die Menschen sind sonst verunsichert, obwohl sie auch sehen, dass es mit dem Impfen viel schneller voran geht als noch vor einigen Wochen erwartet“, unterstrich der CDU-Politiker.

Update, 15.48 Uhr - 34 neue Corona-19-Fälle im Berchtesgadener Land

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit gestern 34 weitere bestätigte COVID-19-Fälle im Landkreis gibt. Davon befanden sich sechs Personen als direkte Kontaktperson in häuslicher Isolation. Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten COVID-19-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land bleibt somit bei 5505 (Stand RKI: 30. April, 0 Uhr). Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land bei 140,7 (Stand RKI: 30. April, 0 Uhr).

Von den insgesamt 5505 COVID-19-Fällen sind mittlerweile 5174 Personen wieder genesen und ihre Quarantänezeit ist ausgelaufen. Aktuell gibt es 232 aktive COVID-19-Fälle im Landkreis, davon 40 in Einrichtungen im Landkreis Berchtesgadener Land (dazu zählen Alten- und Pflegeheime, Gemeinschaftsunterkünfte, Kindergärten und Schulen). In den vergangenen 7 Tagen gab es insgesamt 149 neue COVID-19-Fälle. Bei allen positiv getesteten COVID-19-Fällen ermittelt das Gesundheitsamt die Kontaktpersonen und leitet die notwendigen Maßnahmen ein, wie z. B. eine häusliche Quarantäne. Aktuell befinden sich 275 direkte Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.

In den Kliniken im Berchtesgadener Land werden derzeit neun COVID-19-Patienten stationär behandelt. Davon werden zwei Patienten intensivmedizinisch betreut. Hinweis: Einige dieser Patienten haben ihren Wohnsitz nicht im Berchtesgadener Land und gehören somit auch nicht zu der Gesamtgruppe der insgesamt bestätigten BGL-COVID-19-Fälle.

Im Landkreis Berchtesgadener Land wurden mit Stand: 29. April, 20 Uhr bislang insgesamt 38.358 Impfungen durchgeführt, davon 29.099 Erstimpfungen (27,40 Prozent) und 9.259 Zweitimpfungen (8,72 Prozent).

Update, 15.05 Uhr - Wüsten-Wiesn: Münchner Oktoberfest auf Distanz zu Dubai-Plänen

Die Stadt München geht auf Distanz zu den Plänen eines Oktoberfests in Dubai. Bierfeste gebe es überall, sagte der Münchner Wirtschaftsreferent und Wiesn-Chef Clemens Baumgärtner (CSU) am Freitag. Aber: „Es gibt nur ein echtes Oktoberfest und das ist in München“, sagte Baumgärtner. „Wir werden alle juristischen Möglichkeiten prüfen, um unser Münchner Oktoberfest zu schützen.“

Die Stadt teilte zudem schriftlich mit: „Die jetzt bekannt gewordenen Pläne werden von den Veranstaltern des Events in Dubai weder im Auftrag noch mit Zustimmung der Landeshauptstadt München verfolgt.“

Weder den Wiesn-Wirten noch den Schaustellern sind Kollegen bekannt, die am Golf dabei sein wollen. „Mir ist keiner bekannt, der hinfährt“, sagte der Vorsitzende des Münchner Schaustellerverbandes, Peter Bausch. Ähnlich äußerte sich Wirtesprecher Peter Inselkammer.

Baumgärtner sagte, angesichts der aktuellen Corona-Lage sehe er kaum eine realistische Chance auf das Münchner Oktoberfest 2021. Das Volksfest an den Golf zu verlagern, sei aber „völlig absurd“.

Nach Angaben der Veranstalter soll die Golf-Ausgabe des Oktoberfests zeitgleich zur dort geplanten Expo-Weltausstellung im Oktober öffnen und bis Ende März 2022 dauern. Ähnlich wie beim Münchner Vorbild wollen die Veranstalter Bierzelte, Fahrgeschäfte und Buden aufbauen lassen. Geplant sind 620 Betriebe auf 400 000 Quadratmetern. Man sei in der Planung, deshalb gebe es keine Angaben zu den mögliche Kosten der Veranstaltung, sagte ein Sprecher am Freitag.

Update, 13.24 Uhr - Biontech: Antrag auf Impfstoffzulassung für Kinder ab zwölf gestellt

Der deutsche Impfstoffhersteller Biontech und sein US-Partner Pfizer haben nach eigenen Angaben bei der europäischen Zulassungsbehörde EMA die Zulassung ihres Corona-Vakzins für Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 15 Jahren beantragt. Dabei gehe es um die Anpassung und Erweiterung der bestehenden Zulassung auf diese Altersgruppe, teilten die Unternehmen am Freitag mit.

Update, 13.11 Uhr - Jagd während nächtlicher Ausgangssperre erlaubt

Die Ausübung der Jagd ist trotz nächtlicher Ausgangssperre erlaubt. Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten bestätigte dies am Freitag auf Nachfrage. Die Ausübung der Jagd auf Schalenwild während der nächtlichen Ausgangssperre sei ein Ausnahmegrund. Damit werde eine „effektive Bejagung“ von Rehböcken und Schmalrehen sowie von Schwarzwild sichergestellt, so die Begründung in einem Schreiben des Ministeriums. Auch die Versorgung von verletztem Wild sei ein Grund, während der nächtlichen Ausgangssperre, die Wohnung verlassen zu dürfen.

Das Jagen und Arbeiten im Jagdrevier ist in Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen eine Sieben-Tage-Inzidenz von 100 überschritten wird, nur mit den Angehörigen des eigenen Hausstands und einer weiteren Person zulässig. Liegt die Sieben-Tage-Inzidenz zwischen 35 und 100 dürfen maximal fünf Personen aus dem eigenen Hausstand und von einem weiteren Hausstands teilnehmen. Bei der Gesamtzahl ausgenommen sind Kinder unter 14 Jahren.

Update, 12.35 Uhr - Münchner Polizei: 17 Anzeigen wegen Verstoßes gegen Infektionsschutzgesetz

Die Münchner Polizei führte im Zeitraum von Donnerstag, 29.04.2021, 6 Uhr, bis Freitag, 30.04.2021, 6 Uhr, eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München (sowohl Stadt und Landkreis München) durch, um die Einhaltung der aktuellen Infektionsschutzregelung zu überprüfen. Knapp 1200 Kontrollen wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden 17 Verstöße angezeigt.

Am Donnerstag, 29.04.2021, gegen 14.30 Uhr, fand am Amtsgericht München eine mündliche Hauptverhandlung einen jugendlichen Straftäter statt. Im Gerichtsgebäude kam es vor dem betreffenden Gerichtssaal zu Störungen durch mehrere Jugendliche, die Bezug zum Angeklagten haben, so dass sie durch den Vorsitzenden Richter des Hauses verwiesen werden mussten. Die Jugendlichen (in der Spitze ca. 20 Personen) hielten sich anschließend im Nahbereich des Haupteingangs auf, um das Ende bzw. das Urteil der Verhandlung abzuwarten. Zur Verhinderung weiterer Störaktionen wurden sie dort von der Polizei des Platzes verwiesen. In elf Fällen wurden dabei Anzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz erstellt.

Update, 11.34 Uhr - Justizfall Ischgl: Erste Verhandlung nun am 17. September

Der erste Gerichtsprozess um Corona-Ansteckungen im Tiroler Skiort Ischgl findet nun am 17. September vor dem Landgericht für Zivilrecht in Wien statt. Das teilte der Verbraucherschutzverein (VSV), der die Kläger vertritt, mit. Ein erster Termin am 9. April war wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden. Bei dem Prozess geht es um eine Schadenersatzklage von Hinterbliebenen eines Österreichers, der in Ischgl mit dem Coronavirus infiziert wurde und dann starb.

Rund 100 weitere Klagen gegen die Republik Österreich sind laut VSV in Vorbereitung. Infektionen in ganz Europa sollen auf den für seine Partyszene bekannten Ort zurückzuführen sein. Eine unabhängige Experten-Kommission hatte zwischenzeitlich festgestellt, dass es im Krisenmanagement zu Fehlern und Fehleinschätzungen gekommen war. Der Staat Österreich hat jedoch schuldhaftes Handeln bestritten.

Update, 10.15 Uhr - Landkreis Altötting meldet 40 Corona-Fälle

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich jetzt 40 neue Corona-Fälle gemeldet. Damit stieg die Zahl der Infizierten seit Pandemie-Ausbruch in Stadt und Landkreis Altötting auf insgesamt 5545 Personen.
Aktuell gibt es im Landkreis 456 aktive Fälle. Die meisten Fälle gibt es derzeit in Burghausen (92), Burgkirchen (64) und Altötting (35). Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Altötting lag zum o.g. Zeitpunkt bei 186,5.

Update, 9.40 Uhr - Rate der Covid-Klinikeinweisungen sinkt - Impfeffekt wahrscheinlich

Das schnelle Impfen alter Menschen in Deutschland in der Pandemie hat augenscheinlich positive Effekte auf Klinikeinweisungen. Nach den Daten des Robert Koch-Instituts stieg der Anteil der Einweisungen wegen Covid-19 in Kliniken seit Ende Februar nicht mehr an. Er verharrte bei sieben bis acht Prozent der gemeldeten Infizierten. Nachmeldungen seien für die aktuell niedrigste Zahl von vier Prozent nicht auszuschließen, teilte das RKI auf Anfrage mit.

Die Corona-Infektionen bei den über 80-Jährigen seien im Vergleich zur zweiten Welle nun aber erheblich zurückgegangen, heißt es beim RKI. So lagen die wöchentlichen Inzidenzen zuletzt bei den 80- bis 90-Jährigen zwischen 60 und 74 pro 100.000 Einwohner - und damit deutlich niedriger als in allen anderen Altersgruppen. Das sei eigentlich nur durch die Wirkung der Impfung in dieser Altersgruppe zu erklären, hieß es auf Nachfrage beim RKI. Da diese Gruppe früher einen Großteil der hospitalisierten Fälle ausgemacht habe, erkläre sich auch die aktuell viel niedrigere gesamte Hospitalisierungsrate.

In den jüngeren Altersgruppen (35 bis 59 Jahre) seien aber mindestens genauso viele Patienten in der dritten Welle ins Krankenhaus gekommen wie in der zweiten. Sie müssten meist auch länger dort bleiben als früher, insbesondere bei einer Versorgung auf Intensivstationen. Dort liegen nach dem Register von Intensivmedizinern und RKI aktuell immer noch rund 5000 Menschen, mehr als die Hälfte (58 Prozent) muss künstlich beatmet werden. Auch Intensivmediziner bemerken, dass ihre Patienten im Vergleich mit den ersten Wellen „immer jünger“ werden.

Update, 8.30 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region

Die Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen in der Region (Stand 30. April).

Die Corona-Fallzahlen bzw. 7-Tage-Inzidenzen in den Städten und Kreisen der Region bewegen sich teilweise weiterhin auf hohem Niveau und haben sich im Vergleich zum Vortag unterschiedlich entwickelt. Gesunken sind die Inzidenzen in den Kreisen Altötting (von 191,9 auf 186,6), Kreis Rosenheim (von 115,6 auf 103,7), Kreis Mühldorf (von 273,6 auf 247,7) und in der Stadt Rosenheim (160,5 auf 151,1). Gestiegen sind die Inzidenzen Berchtesgadener Land (von 127,4 auf 140,7) und dem Kreis Traunstein (von 212,0 auf 218,3).

In der Region wurden laut RKI zwei weitere Todesfälle gemeldet. Demnach ist je eine Person in den Kreisen Rosenheim und Mühldorf verstorben. Nähere Angaben zu Alter und/oder Wohnort des Verstorbenen gab es bislang nicht.

Update, 7.36 Uhr - Bayerischer Abstrich-Roboter gegen Corona

Mit einem automatisierten Abstrich will der bayerische Roboterhersteller Franka Emika Corona-Tests effizienter gestalten. Das Gerät, das am Donnerstag dem Vorsitzenden des Zukunftsrats der bayerischen Wirtschaft, Wolfram Hatz, vorgestellt wurde, soll zudem den direkten Kontakt zwischen zu testender Person und medizinischem Personal unnötig machen. Nach Angaben der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft ist es das erste System für automatisierte Corona-Abstriche mit weltweiter Zulassung als Medizinprodukt.

Der besonders drucksensible Roboterarm übernimmt dabei den Abstrich. Eine mit drei Armen ausgestattete Testinsel soll so bis zu 60 Tests mit gleichbleibender Qualität pro Stunde ermöglichen. „Franka Emika ist ein tolles Beispiel dafür, wie wir mit Hightech aus Bayern die Corona-Pandemie bekämpfen können“, sagte Hatz. „Wir müssen unsere hervorragenden Innovationspotenziale voll ausschöpfen, um besser durch die Krise zu kommen und den Standort resilienter für die Zukunft aufzustellen.“

RKI registriert 24.329 Corona-Neuinfektionen und 306 neue Todesfälle

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 24.329 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 306 neue Todesfälle verzeichnet. Das geht aus Zahlen vom Freitagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.35 Uhr wiedergeben. Nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich. Am Freitag vor einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 27.543 Neuinfektionen und 265 neue Todesfälle verzeichnet.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner lag laut RKI am Freitagmorgen bundesweit bei 153,4 - das ist der niedrigste Wert seit Mitte April. Am Vortag hatte das RKI diese Sieben-Tage-Inzidenz mit 154,9 angegeben, vor eine Woche mit 164,0.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.381.597 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.995.200 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 82.850.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Donnerstagabend bei 0,92 (Vortag: 0,90). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 92 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

mh/aic/dpa

Kommentare