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Pläne einen Schritt weiter

Das gibt's Neues von den jungen Brauern von "Innbräu" aus Mühldorf

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Das "Innbräu"-Team. Von links: Julia Hinter, Valentin Reuber und Max Vetter.

Mühldorf am Inn - In der jüngsten Stadtratssitzung ist das Projekt einer neuen Brauerei für Mühldorf am Inn einen Schritt weiter gekommen. innsalzach24.de hat mit den Brauern über den aktuellen Stand gesprochen

Der Stadtrat sprach sich in seiner jüngsten Sitzung für die Billigungsbeschlüsse der Änderungen an Flächennutzungs- und Bebauungsplan für den Bereich aus. Nun soll die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der Behörden und sonstigen Träger öffentlichen Belange erfolgen.

"Wir hoffen, es geht jetzt relativ zügig weiter", erklärt Max Vetter gegenüber innsalzach24.de. Er und seine beiden Mitstreiter Julia Hinter und Valentin Reuber sind das Trio hinter "Innbräu". "Es wäre schön, wenn wir schon 2020 bauen und dann im Frühjahr 2021 die Leute unser Bier im neu gebauten Biergarten genießen könnten." Gerne dürften sich Anwohner mit ihren Fragen auch direkt an das Brauerei-Team wenden, betont er.

Mit Pils gestartet - Bald auch Helles

Eine erste Kostprobe hatte es für Interessierte bereits auf dem Mühldorfer Traditionsvolksfest gegeben. Dort verkauften die jungen Brauer ihr "517er"-Pils am Stand der Gocklbraterei Obermeier. "Natürlich soll es sich bei uns künftig einmal vor allem um ein gutes Helles drehen", berichtet Vetter. "Aber es gab zwei gute Gründe, auf dem Volksfest erst einmal mit einem Pils an den Start zu gehen."

Aus dem Archiv: Das "Innbräu"-Team auf dem Traditionsvolksfest

Zum einen sei dort nur ein Verkauf aus der Flasche möglich gewesen. "Da bot sich ein Pils mit der typisch kleinen 0,3er-Flasche zum Kennenlernen an." Zum anderen habe man so eine Lücke beim Bier-Angebot schließen können und gleichzeitig den Volksfest-Wirten keine unmittelbare Konkurrenz gemacht. "Unsere Helles wird man dann Mitte des kommenden Jahres kennen lernen können", freut sich Vetter. 

Derzeit wird noch in den Kesseln einer Brauerei im Chiemgau gebraut.

"Wir wollen dann eine handwerkliche Brauerei sein", berichtet er weiter. "Und im englischen ist das Wort für 'Handwerk' auch 'Craft'. 'craft-beer' kommt bei uns dann aber nicht aus dem Braukessel", verspricht Vetter. "Wir werden nur traditionelle heimische Biere mit vertrautem Geschmack herstellen!"

Bald auch im Einzelhandel

Aktuell entstehen das Bier von "Innbräu" noch in den Kesseln einer Brauerei im Chiemgau. "Wir schauen uns schon nach einer Alternative mit mehr Herstellungskapazität um. Denn noch bevor wir in eigenen Räumen brauen können, wollen wir schon die Menge erhöhen." Sonst sei es nicht möglich, das Bier im Einzelhandel zu erschwinglichen Preisen anzubieten. Momentan ist das "Innbräu"-Bier nur direkt von den Brauern in kleineren Mengen beziehbar. "Außerdem wird es noch eine Änderung bei Flaschenform und dem Aussehen der Kästen unseres Pils geben", verrät Vetter, "Da haben wir nun eigene Varianten herstellen lassen."

So soll die geplante Brauerei und Gaststätte vielleicht einmal aussehen.

Westlich des Obi-Marktes an der Perkhoferstraße soll eine etwa 1200 Quadratmeter große Brauerei mit Gaststätte und Biergarten, inklusive Veranstaltungsraum entstehen. Etwa 1,5 bis 2 Millionen Euro wird das kosten. 

Der geplante Standort für die Brauerei, westlich des Obi-Marktes.

Das Brauerei-Gebäude soll dann auch als Veranstaltungsort fungieren. Etwa für Geburtstage, Hochzeiten und andere Veranstaltungen, wie Kaberett oder Musikdarbietungen. Auch Brauerei-Führungen soll es dort dann geben.

hs

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