Termin an künftiger Gedenkstätte steht

Kampfmittel aus dem Mühldorfer Hart werden beseitigt

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Mühldorf am Inn - Ende April sollen die Arbeiten beginnen und rund anderthalb Jahre dauern. So lautet die aktuelle Prognose der Experten.

Der Termin steht: Am 23. April soll die Räumung des Bunkergeländes von Sprengstoff im Mühldorfer Hart beginnen, wie Thomas Hennicke vom Ingenieurbüro Weimar bei der Vorstellung der Pläne im Mühldorfer Landratsamt erklärt. Das berichtet der Mühldorfer Anzeiger.


Mit dieser notwendigen Aktion wird ein entscheidender Schritt getan, um an der Stelle eine Gedenkstätte für das ehemalige KZ-Außenlager aufzubauen. Die gefundene Munition rund um den letzten Bunkerbogen der Rüstungsfabrik Weingut I stammt von Vernichtungsaktionen der Amerikaner nach dem Zweiten Weltkrieg.

Laut dem Bericht geht Räumungsfachmann Thomas Hennicke davon aus, dass die Räumung mindestens bis Ende 2020 dauern wird, nachdem Untersuchungen im Jahr 2018 ergeben hätten, dass Panzerabwehr- und Sprenggranaten aus dem Zweiten Weltkrieg im Waldboden liegen, vor allem in den Sprengtrichtern, die die Alliierten zur Vernichtung von Munition angelegt haben. Die Kosten betragen laut Landratsamt rund fünf Millionen Euro und werden vom Freistaat übernommen, berichtet der Mühldorfer Anzeiger.

Quelle: innsalzach24.de

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