Kurioser Polizeieinsatz bei München

Betrunkener mit 3,2 Promille zwingt S6 zur Vollbremsung

München - Wer Alkohol getrunken hat soll nicht mehr Autofahren - das steht fest. Aber, auch beim Besteigen von öffentlichen Verkehrsmitteln gibt es gewisse Regeln:

Ein alkoholisierter 35-jähriger Pole, der am Sonntagabend (17. Juni) widerrechtlich die Gleise auf Höhe des S-Bahnhaltepunktes Gronsdorf, Landkreis München, überschritt, zwang eine herannahende S-Bahn zur Schnellbremsung. 


Ein späterer freiwilliger Atemalkoholtest ergab 3,2 Promille. Mit dieser „Belastung“ überquerte ein 35-jähriger Pole gegen 20.10 Uhr widerrechtlich die Bahngleise auf Höhe des S-Bahnhaltepunktes Gronsdorf. Nach eigenen Angaben wollte der Mann aus Ramersdorf den Weg zum S-Bahnsteig abkürzen. 

Der Triebfahrzeugführer einer in den Haltepunkt einfahrenden S-Bahn (S6) musste eine Schnellbremsung einleiten um eine mögliche Kollision zu vermeiden. Nach Stillstand der S-Bahn wurde der Pole durch den Triebfahrzeugführer sowie einer sich in der S-Bahn befindlichen Polizeibeamtin des Landes Bayern gestellt und festgehalten. 


Die Bundespolizei hat den Sachverhalt zuständigkeitshalber übernommen und den Alkoholisierten belehrt. Ge gen ihn wird nun ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet. Durch die Schnellbremsung wurde niemand im Zug verletzt. Durch den Vorfall kam es zu Verspätungen im Bahnbetrieb.

Pressemeldung der Bundespolizei München

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Bundespolizei München

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