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Flugzeug bei Schneizlreuth abgestürzt? Großangelegte Suche läuft

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Mutter und Tochter aus München seit Wochen verschwunden

Neues Beweismittel: Polizei findet Blut auf Matte im Wald

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Ken Heidenreich (l), Staatsanwaltschaft München 1 und Josef Wimmer, Leiter Kommissariat 11 nehmen an einer Pressekonferenz im Fall von zwei vermissten Frauen teil. Im Hintergrund ist eine gefundene Fußmatte zu sehen, die der Wohnung der vermissten 41-Jährigen und ihre Tochter, die seit ein paar Wochen in München vermisst werden, zuzuordnen ist.
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München - Seit vier Wochen sind eine Mutter und ihre Tochter aus München verschwunden. Der Ehemann sitzt wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft, doch von den beiden Frauen fehlt jede Spur. In einer Pressekonferenz hat die Polizei am Dienstag neue Details verkündet.

Update, 12 Uhr - Pressemeldung Polizeipräsidium München

Wie bereits berichtet, gelten seit dem Samstag (13. Juli) eine 41-jährige Münchnerin und ihre 16-jährige Tochter als vermisst, weshalb vorerst die Sachbearbeitung vom zuständigen Kommissariat 14 übernommen wurde. Nachdem auch ein Gewaltdelikt nicht auszuschließen war, wurden bereits am Mittwoch (17. Juli) Beamte des Kommissariats 11 in den Vermisstenfall einbezogen. 

Da sich im Verlauf der Ermittlungen ein Tatverdacht gegen den Ehemann ergeben hat, wird dieser als Beschuldigter zum Tatvorwurf zweier Tötungsdelikte geführt. Der Beschuldigte macht bislang keine Angaben zum Tatvorwurf. Aufgrund der erforderlichen umfangreichen Ermittlungen wurde bereits am Freitag (19. Juli) die Ermittlungsgruppe "EG Duo" mit 20 Beamten beim Kommissariat 11 gebildet. 

Die weiteren intensiv geführten Ermittlungen erhärteten den Tatverdacht gegen den Beschuldigten, so dass am Sonntag (21. Juli) von Seiten der Staatsanwaltschaft ein Haftbefehlsantrag beim Ermittlungsrichter gestellt wurde, der noch am selben Tag vom Ermittlungsrichter des Amtsgericht München erlassen wurde. Der Beschuldigte wurde noch am Sonntag (21. Juli) festgenommen. Am Montag (22. Juli) wurde dem Beschuldigten der Haftbefehl vom zuständigen Ermittlungsrichter eröffnet und seitdem befindet er sich in Untersuchungshaft.

Infolge der veröffentlichten Zeugenaufrufe gingen zwischenzeitlich knapp 100 Hinweise bei der Polizei ein. Aufgrund der durchgeführten Ermittlungen ergaben sich Hinweise darauf, dass der Beschuldigte engere Bezüge zu einem Waldstück (Truderinger Forst) nördlich der Putzbrunner Straße haben soll. Vor dem Hintergrund der Suche nach möglichen Leichenablageorten, kam es mit dem heutigen Tag zu insgesamt fünf Absuchen in diesem Gebiet mit sogenannten geschlossenen Polizeikräften (Bereitschaftspolizei) sowie mit Unterstützung der Hubschrauberstaffel, Tauchern und Diensthundeführern. 

Josef Wimmer, Leiter Kommissariat 11, teilt bei der Pressekonferenz mit, dass der Verdächtige engere Bezüge zum Truderinger Forst habe.

Bei einer der Absuche konnten im genannten Waldstück eine Schmutzfangmatte und ein Teppich aufgefunden werden, die aus der Wohnung der Familie fehlen. Spurentechnische Untersuchungen auf der Matte und dem Teppich zeigten blutähnliche Antragungen. Weitergehende rechtsmedizinische Untersuchungen ergaben, dass es sich hierbei um Blutspuren von den beiden Opfern handelt.

Trotz der durchgeführten intensiven Absuchungsmaßnahmen mit über 650 Beamten, Einbindung der Hubschrauberstaffel, von Polizeitauchern, Diensthundeführern und schwerem technischen Gerät, konnten bislang die Leichen der beiden Opfer noch nicht gefunden werden. Die Bevölkerung wird weiterhin gebeten, sich mit Hinweisen in dem Fall an die Polizei zu wenden. Sollten Sie in dem genannten Suchgebiet verdächtige Wahrnehmungen machen, verständigen Sie bitte umgehend eine Polizeidienststelle. 

Zeugenaufruf: Wir bitten Personen, die ab Freitag, 12. Juli. Beobachtungen, insbesondere im Bereich der Ottobrunner Straße 31 und im sogenannten Truderinger Forst nördlich der Putzbrunner Straße, gemacht haben, sich umgehend mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 11, Tel. 089/2910-0, oder auch mit jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Fotos von Vermisstensuche in Wald bei München

Update, 11.30 Uhr - Pressekonferenz zu den neuen Entwicklungen im Live Ticker 

+++Die Münchener Mordkommission bittet nach wie vor Zeugen darum, auffällige Eindrücke in dem Fall an die Polizei zu melden.+++

+++Die gefundene Schmutzfangmatte habe man versteckt im Dickicht im Truderinger Forst gefunden. Von ihr wurde ein Bild veröffentlicht, vom gefundenen Teppich nicht. Dieser habe markante Eigenschaften, die den Ermittlungserfolg gefährden könnten.+++ 

+++Die Staatsanwaltschaft habe Rechtshilfe von Russland erbeten, weil die Opfer russische Staatsbürger sind. Davon verspreche man sich ein umfassendes Bild der familiären Situation.+++

+++Ken Heidenreich erklärt, dass man derzeit von einem Totschlag im Falle der Mutter und einem Mord im Falle der Tochter ausgehe. Die Mutter sei zuerst getötet worden, danach ihre Tochter.+++

+++Nach wie vor sei keine Spur der Leichen zu finden, man habe aber noch nicht das ganze Gebiet absuchen können, in dem die Leichen der Frauen vermutet werden. Man habe sich auf die vielversprechendsten Orte konzentriert.+++

+++ Auf den Gegenständen habe man DNA-Spuren in Form von Blut der beiden verschwundenen Frauen gefunden. Dadurch habe sich der Tatverdacht des Mordes erhärtet. +++

+++Man habe vor Allem nach Gegenständen gesucht, die aus dem Haus der Familie fehlten. Es habe sich dabei um einen Teppich und eine Schmutzfangmatte gehandelt. Beides habe man im Forst entdeckt. +++

+++Der Verdächtige habe einen engen Bezug zum Truderinger Forst, weshalb sich die Suchaktionen nach den Leichen auf diesen Konzentrierten, berichtet Wimmer.+++

+++Es habe sich bei den Untersuchungen ein Verdacht gegen den Stiefvater der verschwundenen Tatiana ergeben. Die Ermittlungsgruppe EG Duo habe 20 Beamte umfasst. Der Ermittlungsverdacht gegen den Verdächtigen habe sich soweit erhärtet, dass er sich seit einigen Wochen in Untersuchungshaft befinde.+++

+++ Josef Wimmer, Leiter des Kommissariats 11 und Ken Heidenreich von der Staatsanwaltschaft erörtern den aktuellen Sachstand.++++++ Die Staatsanwaltschaft und Mordkommission stellen die neuen Entwicklungen vor. Der Tatverdächtige Roman H. schweigt augenscheinlich weiter. +++

Erstmeldung

Ganze vier Wochen ist es nun schon her, dass eine Mutter und ihre Tochter aus dem Münchener Stadtteil Ramersdorf verschwanden. Die Polizei geht von einem Gewaltverbrechen aus. Der Ehemann der vermissten Maria wurde kurze Zeit später wegen Mordverdachts festgenommen, seitdem sitzt er in Untersuchungshaft. 

Trotz mehrfacher Suchen fehlt nach wie vor jede Spur von den beiden Frauen. Am Dienstagvormittag, um 11.30 gibt es eine Pressekonferenz der Polizei München, in der die neuesten Erkenntnisse in dem schrecklichen Fall besprochen werden sollen. Anwesend wir Oberstaatsanwalt Ken Heidenreich sein. 

Es soll auch ein Foto von einem Gegenstand veröffentlicht werden, der aus der Wohnung der Familie stammt. Dieser wurde wohl versteckt in einem Waldstück gefunden, berichtet bild.de

Wir berichten ab 11.30 Uhr im Live-Ticker über die neuen Entwicklungen der Pressekonferenz

jv

Quelle: rosenheim24.de

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