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Nach Urteil gegen Starkoch Alfons Schuhbeck

Südtiroler Stuben und Kochschule bald dicht: Es hat sich „ausgekocht“ am Platzl

Prozess gegen Schuhbeck
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Alfons Schuhbeck, Koch und Unternehmer, steht als Angeklagter im Gerichtssaal.

Vor kurzem wurde Starkoch Alfons Schuhbeck in einem viel beachteten Prozess der Steuerhinterziehung für schuldig gesprochen. Deswegen wird es um den gebürtigen Traunsteiner nun auch in der Landeshauptstadt ruhig.

München – Bis vor kurzem war das „Platzl“ in München fest in der Hand des 73-Jährigen – doch dies ändert sich nun. Nachdem vor einiger Zeit das Lokal „Orlando“, das ebenfalls unter Schuhbecks Leitung stand, zu einem italienischen Restaurant unter neuer Führung wurde, ist nun auch Schuhbecks Kochschule bald dicht. Nur noch an zwei Terminen im Dezember werden laut der Homepage Kurse beim TV-Koch angeboten. „Unsere Kochschule schließt endgültig die Pforten. Alfons Schuhbeck und sein Team möchten sich an dieser Stelle ganz herzlich bei allen bedanken, die dabei waren und sich für die unterschiedlichsten kulinarischen Themen begeistert und die Kurse mit Leidenschaft bereichert haben“, heißt es hierzu auf der Seite Schuhbecks.

Was vom Imperium noch übrig bleibt

Und zum Jahresende ist dann auch in der „Südtiroler Stuben“ Schluss, so ein Bericht der Abendzeitung. Die Stuben schließt zum 31. Dezember 2022. Mit diesem Lokal hielt Schuhbeck zwischen 2003 und 2017 einen Michelin-Stern. Was im Jahr 2023 mit dem Lokal passiert – derzeit unklar. Laut dem Bericht läuft der Mietvertrag für das Gebäude, das dem Freistaat Bayern gehört, zum Jahresende aus. „Übrig“ sind in Schuhbecks Koch-Imperium damit nur noch der Gewürz- und Teeladen München und die Gewürzläden in Altötting und Regensburg.

Ebenso unklar ist weiterhin, ob der gebürtige Traunsteiner gemeinsam mit seinen Anwälten inzwischen offiziell Revision gegen das Urteil von Ende Oktober eingelegt hat. Denn laut einem Sprecher von Schuhbeck lag - Stand: Vormittag, 7. Dezember – das schriftliche Urteil immer noch nicht vor. Erst wenn dieses vorliege, hätten Schuhbeck und seine Anwälte einen Monat Zeit, entsprechende Schritte einzuleiten. Dies sei aktuell der „letzte Stand“, betonte der Sprecher. Schuhbeck hatte allerdings bereits bei der Urteilsverkündung eingeräumt: „Ich weiß, dass es falsch war, was ich getan habe. Ich versuche, den Schaden wieder gut zu machen. Ich kann nur die Verantwortung übernehmen (...).“

mw/mh

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