Tötungsdelikt in München

Frau schlägt mit Flasche auf schlafenden Freund ein - Mann reagiert brutal und erwürgt sie

München - Unglaubliche Szenen spielten sich am Dienstagmorgen in Englschalking ab. Nachdem eine Frau ihren Freund mit einer Glasflasche attackierte, erwürgte dieser seine Partnerin. 

Die Meldung im Wortlaut:


Am Dienstag, 19. Mai, kam es in der Früh kurz nach 7 Uhr, zu einem Polizeieinsatz in Englschalking. Nach dem bisherigen Ermittlungsstand betrat hier eine 49-Jährige aus Nigeria die Wohnung eines 55-jährigen Münchners. Mit diesem hatte die Frau seit etwas mehr als zwei Jahren eine Beziehung. Sie wohnten jedoch nicht zusammen. 

In der Wohnung schlug die Frau nun mit einer Glasflasche gegen den Kopf des schlafenden 55-Jährigen. Nun kam es zu einer längeren körperlichen Auseinandersetzung zwischen den beiden. In deren Verlauf würgte der 55-Jährige die 49- Jährige und ließ erst von ihr ab, als er keine Gegenwehr mehr verspürte. Danach rief er den Rettungsdienst. Aufgrund der Kampfgeräusche und der Hilferufe aus der Wohnung hatte eine aufmerksame Nachbarin bereits die Polizei verständigt. Die Polizeibeamten begannen vor Ort unmittelbar mit der Reanimation der Frau. 


Der 55-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Die 49-Jährige wurde unter laufender Reanimation durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht, wo sie dann im Laufe des Vormittags verstarb. Der 55-Jährige musste ebenfalls stationär im Krankenhaus behandelt werden, da er zahlreiche Schnittverletzungen und eine stark blutende Kopfplatzwunde aufwies. 

Die weiteren Ermittlungen in dieser Sache wurden nun durch das Kommissariat 11 der Münchner Kriminalpolizei übernommen. Aufgrund der bisherigen Einlassungen des 55-Jährigen im Abgleich mit der Spurenlage und den aktuellen Ermittlungen wurde durch die zuständige Staatsanwaltschaft kein Antrag auf einen Haftbefehl gestellt.

Gegen den 55-Jährigen wird wegen Verdacht des Totschlags ermittelt. Inwiefern seine Handlungen durch eine Notwehrlage gerechtfertigt und erforderlich waren, müssen die weiteren Ermittlungen durch die Mordkommission noch zeigen.

Pressemeldung Polizeipräsidium München

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

Kommentare