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Für mehr Boden- und Gewässerschutz 

„Beispielgebend“: Projekt aus Kreis Rosenheim mit „boden:ständig-Preis 2022“ ausgezeichnet

Die Mitglieder des Projekts „Pelhamer See“ im Kreis Rosenheim bei der Preisverleihung.
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Die Mitglieder des Projekts „Pelhamer See“ im Kreis Rosenheim bei der Preisverleihung.

Für ihre Ideen und ihren besonderen gemeinsamen Einsatz für den Boden- und Gewässerschutz und klimagerechte Landschaften hat Agrarministerin Michaela Kaniber am Montag (7. November) fünf Projekte mit dem „boden:ständig-Preis 2022“ ausgezeichnet:

Die Pressemeldung im Wortlaut:

München – Das boden:ständig-Verfahren Pelhamer See (Lkr. Rosenheim), die Kartoffelmulchsaat-Entwickler in den Landkreisen Regensburg und Straubing-Bogen, die Integrierte Ländliche Entwicklung Kahlgrund-Spessart (Lkr. Aschaffenburg), die Arbeitsgruppe boden:ständig der Teilnehmergemeinschaft Mühlhausen (Lkr. Kelheim) und die Akteure des boden:ständig-Projekts Lautertal (Lkr. Coburg). „Der Preis zeichnet Vorbilder und Mutmacher aus, die durch ihr Engagement und ihr Unternehmertum den Boden- und Gewässerschutz in ihrer Region vorangebracht haben und damit beispielgebend sind“, so Ministerin Kaniber. In ihrer Vertretung hat den mit je 2000 Euro dotierten Preis am Montag Ministerialdirigent Leonhard Rill in München überreicht.

Die Preisträger sind alle in der Initiative „boden:ständig“ der Verwaltung für Ländliche Entwicklung aktiv. Insgesamt beteiligen sich daran bayernweit derzeit Landwirte und Kommunen in mehr als 100 Projektgebieten. Ziel der Initiative ist es, gemeinsam vor Ort nach individuellen Lösungen für Probleme wie lokale Überschwemmungen nach Starkregen, Erosion, Nährstoffeinträge in Seen oder Wassermangel durch extreme Trockenperioden zu finden. Gleichzeitig werden auch Antworten auf künftige Herausforderungen aktiv gestaltet.

Mit dem heuer bereits zum dritten Mal verliehenen Preis werden besonders innovative Leistungen und Maßnahmen für eine schonende, nachhaltige Bodenbewirtschaftung auf der Produktionsfläche und für die Schaffung von rückhaltenden Strukturen in der Landschaft anerkannt.

Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

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