München: Polizeieinsätze wegen Corona-Epidemie

In Richtung Polizeibeamte gehustet: Drei junge Männer angezeigt

Aufgrund mehrere Mitteilungen besorgter Bürger war die Polizei München am Dienstag und am Mittwoch unterwegs, um die Einhaltung der Allgemeinverfügung im Zusammenhang mit der Corona-Epidemie zu überprüfen. Allerdings kam es teils zu aggressiven Reaktionen.

Pressemitteilung im Wortlaut

Mit Beginn der verschiedenen Punkte der Allgemeinverfügung am Dienstag, dem 17. März und Mittwoch, dem 18. März, kam es in diesem Kontext zu mehreren Einsätzen der Münchner Polizei. 

Viele Mitteiler riefen beim Polizeinotruf 110 an und teilten mit, dass sie Verstöße gegen die Bestimmungen der Allgemeinverfügung festgestellt hätten. Daraufhin mussten mehrere Einsätze abgewickelt werden. Schwerpunkte dieser Einsätze waren Überprüfungen von Gaststätten, Spielplätzen und Sportanlagen. Gerade bei den Spielplätzen und Sportanlagen wurden viele Gespräche mit den dort anwesenden Personen geführt, um sie hinsichtlich der bestehenden Risiken und Infektionsmöglichkeiten zu sensibilisieren. Die angesprochenen Personen hatten zum größten Teil Verständnis für die aktuelle Problematik und befolgten die Anweisungen der Polizei. Für die Einsätze im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie waren über 120 zusätzliche Beamte im Einsatz. 

Drei Münchner (20, 21 und 22 Jahre alt) wurden nach einer entsprechenden Mitteilung auf einem versperrten Spielplatz in der Astallerstraße von Einsatzkräften der Polizeiinspektion 14 (Westend) angetroffen. Sie spielten dort Fußball. Auf Ansprache durch die Beamten reagierten sie sehr unkooperativ und uneinsichtig. Dazu wollten sie sich über Gefahren durch das Corona-Virus lustig machen, indem sie in Richtung der Beamten husteten. Sie wurden dazu gebracht den Spielplatz zu verlassen und sie wurden wegen eines Vergehens nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt. Dazu wurde ihnen einen Platzverweis ausgesprochen.

Pressemitteilung des Polizeipräsidiums München

Quelle: rosenheim24.de

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