Am Münchner Hauptbahnhof

Weil er keine Maske tragen wollte: Mann (55) wehrt sich heftig gegen Polizei

Uniformen der Bundespolizei (Symbolbild)
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Bundespolizei (Symbolbild)

München - Am Sonntag, 9. August, verweigerte ein 55-Jähriger im Hauptbahnhof vehement die Nutzung einer Maske und die Herausgabe seiner Personalien. Als er mit auf die Wache der Bundespolizei kommen sollte, leistete er Widerstand. Der Mann erhielt eine Straf- und Ordnungswidrigkeiten-Anzeige.

Die Meldung im Wortlaut

Am Sonntagabend hielt eine Streife der Deutsche Bahn Sicherheit am Hauptbahnhof München einen 55-Jährigen und eine 52-Jährige (beide deutsch) wegen fehlender Mund-Nasen-Bedeckung an. Nachdem sich das Pärchen nach Ansprache und Belehrung weiterhin weigerte, den Bereich zu bedecken, wurde die Bundespolizei hinzugezogen.


Während die Frau aus dem Landkreis Böblingen (Baden-Württemberg) nun ein ärztliches Attest vorzeigte, das sie von der Maskenpflicht befreit, änderte der 55-Jährige Olchinger auch gegenüber den Beamten sein Verhalten nicht. Zur Personalienfeststellung sollte er mit auf die Dienststelle am Hauptbahnhof kommen.

Als auch das nicht freiwillig erfolgte wandten die Beamten Zwang in Form von einfacher körperlicher Gewalt an. Der 55-Jährige stemmte sich dabei gegen die Laufrichtung und versteifte sich derart, dass mehrere Polizisten benötigt wurden, um ihn zur Dienststelle zu bringen. Hierbei gab der Olchinger Aussagen von sich, die auf eine Zugehörigkeit zur Reichsbürgerszene schließen ließen.

Bei einer Durchsuchung auf der Wache konnten Personaldokumente festgestellt und die Identität geklärt werden. Die Bundespolizei ermittelt gegen den 55-Jährigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie eines Verstoßes gegen das Infektionsschutz- und Ordnungswidrigkeitengesetz.

Pressemitteilung der Bundespolizei München

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