Berg-Drama in Oberammergau

Mann (72) stürzt in den Tod - Schwiegertochter versuchte ihn noch zu retten

Oberammergau - Der Ausflug einer Familie aus Hessen nahm am frühen Mittwochnachmittag (5. August), ein tragisches Ende. Ein 72-Jähriger stürzte vor den Augen der Familie in die Tiefe und zog sich tödliche Verletzungen zu. Beamte der Alpinen Einsatzgruppe nahmen die Ermittlungen zu dem Bergunfall auf.

Pressemeldung im Wortlaut:


Am Mittwoch (5. August) gegen 13.30 Uhr befand sich eine Familie aus dem Main-Taunus-Kreis in Hessen auf einer Wanderung von der Laber Bergstation ins Tal über den nordseitigen Abstieg. Aus bislang ungeklärter Ursache verlor der 72-jährige Großvater das Gleichgewicht und rutschte über eine steile Grasflanke ca. 50-60 Meter in die Tiefe. Seine 43-jährige Schwiegertochter versuchte noch, ihn zu halten, stürzte jedoch ebenfalls einige Meter weit den Abhang hinunter.

Die 43-Jährige zog sich schwere Verletzungen zu und musste mit dem Rettungshubschrauber in ein Klinikum geflogen werden. Für den 72-Jährigen kam jede Hilfe zu spät, er erlag noch am Berg seinen schweren Verletzungen. Der Unfall geschah in Anwesenheit der gesamten Familie, die vom Kriseninterventionsteam der Bergwacht betreut wurde.


Im Einsatz waren neben der Bergwacht Oberammergau drei Beamte der Alpinen Einsatzgruppe (AEG) Garmisch-Partenkirchen, ein Polizeihubschrauber sowie eine Streifenbesatzung des Kriminaldauerdienstes Weilheim.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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