Polizei Dachau nimmt Tatverdächtigen fest

Tote Frauen vermutlich Opfer eines Gewaltverbrechens

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Petershausen/Dachau - Einen schrecklichen Fund haben Polizeibeamte in einer Wohnung in Petershausen gemacht. Zwei Frauen sind dort tot aufgefunden worden.

Tatverdächtiger festgenommen

Offenbar wurde bereits am Montagabend ein Tatverdächtiger von der Polizei festgenommen, wie br.de berichtet. Es gebe laut Polizei "deutliche Hinweise" auf ein Gewaltverbrechen. Die Opfer weisen Verletzungen am Hals auf. Der 53-jährige Tatverdächtige soll noch heute dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden.

Tötungsdelikt wahrscheinlich

In einer Wohnung nahe dem S-Bahnhof in Petershausen im Landkreis Dachau sind am Montagnachmittag zwei Frauenleichen gefunden worden, wie mehrere Medien übereinstimmend berichten.

Wie die Polizei gegenüber dem Bayerischen Rundfunk mitteilt, könne ein Tötungsdelikt nicht ausgeschlossen werden und würden die Beamten in alle Richtungen ermitteln. Das heißt, auch gemeinschaftlicher Selbstmord wird nicht ausgeschlossen.

Obduktion soll neue Erkenntnisse bringen

Nachdem Spurensicherer und ein Rechtsmediziner noch am Montag bis in die Abendstunden vor Ort gewesen sind, sollen die beiden toten Frauen in den nächsten Tagen obduziert werden.

Details zu den Toten gibt die Polizei derzeit nicht heraus. Unklar ist laut BR auch, wie die Frauen gefunden worden sind beziehungsweise warum Beamte der Kriminalpolizei am Montagnachmittag die Wohnung in der sogenannten Musikersiedlung öffneten.

Polizei: "Keine Peterhauserinnen"

Auf Nachfrage der Dachauer Nachrichten bestätigt Sprecher Peter Grießer vom Polizeipräsidium Oberbayern-Nord lediglich, dass es sich bei den beiden um "keine Petershauserinnen" handeln soll. Weitere Details zu dem Fall sollen im Laufe des Tages bekannt gegeben werden.

Aus dem Umfeld der Einsatzkräfte soll laut Informationen unseres Partnerportals tz.de zu erfahren gewesen sein, dass es sich bei den Toten um zwei seit dem Wochenende als vermisst gemeldete Frauen mittleren Alters handeln soll.

Die beiden sollen demnach nicht miteinander verwandt sein und nicht in der Wohnung am Georg-Friedrich-Händel-Weg gemeldet gewesen sein.

ksl

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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