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Täter (33) nach Großeinsatz in München festgenommen

Nach Messerattacke in München: Polizei führt Internet-Hetzer vor

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München - Großeinsatz der Polizei im Münchner Osten: Am Samstagmorgen hat ein Täter mehrere Menschen in der Nähe des Rosenheimer Platzes angegriffen. Das SEK hat gegen Mittag einen Verdächtigen verhaftet.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Ein Mann hat am Samstagmorgen in München mehrere Menschen mit einem Messer angegriffen, acht Personen wurden verletzt. 
  • Der Täter war zunächst flüchtig, es handelt sich um einen 33-jährigen Deutschen. 
  • Die Polizei geht derzeit von einer psychischen Erkrankung aus. 
  • Anwohner rund um den Rosenheimer Platz sollten in ihren Häusern bleiben. Gegen 14 Uhr kam die Entwarnung.

Update, Sonntag 9.40 Uhr: Details gegen 11.30 Uhr

Wie unser Partnerportal tz.de am Sonntagmorgen berichtet, laufen die Ermittlungen der Polizei im Fall der Messer-Attacke von Samstagvormittag noch immer auf Hochtouren. Gegen 11.30 Uhr will die Polizei weitere Details bekannt geben.

Update, 20.05 Uhr:

Die Münchner Polizei hat auf Twitter ganz klar Hetzer vorgeführt, die nach Bekanntwerden der Tat sofort einen ausländischen Täter vermuteten (TV bedeutet Tatverdächtiger) - und sich auch nicht von Fakten stören ließen:

Der Socialmedia-Dienst hatte über den Tag alle Hände voll damit zu tun, immer und immer wieder die Frage nach der Herkunft des Täters auf Twitter zu beantworten (33-jähriger Deutscher, in München gemeldet). Schon beim Lesen der Tweet-Abfolge war ein scharfer Unterton von Seiten der Polizei zu vernehmen - da die Identität des Täters bereits bekannt war, auch wenn einige dies scheinbar nicht glauben wollten. Der Tweet gegen 19 Uhr dürfte dann der Befreiungsschlag gewesen sein.

Update, 16.55 Uhr: Innenminister Herrmann äußert sich

Nach den Worten von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) handelte der Angreifer aus heiterem Himmel und mit handfester Gewalt. Der Angreifer sei wahllos mit einem Messer auf Passanten losgegangen, sagte Herrmann am Samstag nach einem Treffen der Unionsspitze zu den Jamaika-Sondierungen in Berlin. Es sei Großalarm ausgelöst worden.

Update, 15.15 Uhr: Pressemitteilung der Polizei

Am Samstag, gegen 8.35 Uhr, griff ein zunächst unbekannter Täter aus unbekannten Gründen am Paulanerplatz und auch an anderen Örtlichkeiten, unter anderem Quellenstraße, Auer Mühlbach, Lilienstraße, Gallmayerstraße, Schleibingerstraße, Trausnitzstraße und Ständlerstraße, wahllos Passanten mit einem Messer an.

Dabei wurden nach bisherigem Kenntnisstand acht Personen leicht verletzt - sieben Personen mit Schnittverletzungen und eine Person durch einen Faustschlag. Sieben Geschädigte sind männlich und zwischen 12 und 77 Jahre alt. Hinzu kommt eine verletzte 44-jährige Frau.

Die Bevölkerung wurde daraufhin zeitnah über diverse Kommunikationskanäle informiert und gebeten im Bereich des Münchener Ostens in den Häusern zu bleiben und das Gebiet zu meiden. Im Rahmen der sofortigen umfangreichen polizeilichen Fahndungsmaßnahmen konnte schließlich gegen 11.45 Uhr ein Tatverdächtiger in der Ottobrunner Straße durch eine Zivilstreife festgenommen werden. Bei diesem handelt es sich um einen 33-jährigen Deutschen.

Die weiteren Ermittlungen werden hier von der Münchener Kriminalpolizei geführt. Aktuell gibt es keinerlei Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund.

Der Münchener Polizeipräsident Hubertus Andrä hebt in diesem Zusammenhang im Rahmen einer Pressekonferenz um 14 Uhr insbesondere das besonnene und umsichtige Verhalten der Münchener Bevölkerung während dieser Gefährdungslage hervor.

Pressemitteilung des Polizeipräsidiums München

Update 14.17 Uhr: Pressekonferenz

Einige Stunden nach der Messerattacke von München mit mehreren Verletzten hat die Polizei Entwarnung gegeben. "Es besteht keine Gefahr mehr", twitterten die Beamten am Samstagmittag. "Nach derzeitigem Ermittlungsstand bleibt der Festgenommene dringend tatverdächtig."

Bei den Messerattacken von München sind am Samstag acht Menschen leicht verletzt worden. Bei den Opfern handele es sich um sechs Männer, einen zwölf Jahren alten Jungen sowie um eine Frau, teilte die Polizei mit. Alle seien Zufallsopfer des Angreifers gewesen. Bei den männlichen Opfern handele es sich um fünf Deutsche, einen Rumänen und einen Italiener, die ebenfalls attackierte Frau sei eine Deutsche. Alle wurden ambulant ärztlich versorgt.

Bei dem Messerangreifer von München handelt es sich um einen 33 Jahre alten Mann. Wie die Polizei am Samstag weiter mitteilte, ist er deutscher Staatsbürger und in München gemeldet. Die Polizei geht davon aus, dass die Taten aus einer psychischen Störung heraus begangen wurden. Der Mann mache keine Angaben, hieß es. Er sei in der Vergangenheit wegen gefährlicher Körperverletzung schon polizeilich in Erscheinung getreten.

Hier das Video der Pressekonferenz:

Update 13.42 Uhr: Motiv noch unklar

Kurz nach mehreren Messerattacken in München hat die Polizei einen Verdächtigen festgenommen. Der Mann soll am Morgen an sechs Tatorten in der bayerischen Hauptstadt sechs Menschen mit Messern angegriffen haben, fünf wurden verletzt. Der Mann sei um 11.30 Uhr in der Nähe der Ottobrunner Straße gefasst worden, die Beschreibung habe auf ihn gepasst, sagte ein Polizeisprecher am Mittag.

Zur Zahl der Verletzten - und dazu, wie schwer diese verletzt wurden - gab es zunächst unterschiedliche Informationen. Nach Angaben der Polizei vom Samstagmittag wurden bei den Angriffen fünf Menschen leicht verletzt. Herrmann sagte hingegen, ein Opfer habe schwere Verletzungen erlitten.

Einem Spezialeinsatzkommando sei es nach intensiver Fahndung gelungen, den Täter festzunehmen. Weitere Hintergründe müssten noch ermittelt werden. Diese sowie ein mögliches Motiv des Täters waren auch nach der Festnahme zunächst völlig unklar. Auch zum Tatverdächtigen gab es vorerst keine näheren Informationen.

Update 12.50 Uhr: Interview mit Polizeisprecher

Laut da Gloria Martins gab es insgesamt sechs Tatorte, fünf Männer und eine Frau wurden angegriffen nach aktuellem Stand. Vier davon sind leicht verletzt, mittlerweile auch schon wieder aus dem Krankenhaus entlassen. Die Opfer wurden nach aktuellem Stand zufällig ausgewählt.

Der Messer-Angreifer hat nach den Worten von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) aus heiterem Himmel und mit handfester Gewalt gehandelt. Der Angreifer sei wahllos mit einem Messer auf Passanten losgegangen, sagte Herrmann am Samstag nach einem Treffen der Unionsspitze zu den Jamaika-Sondierungen in Berlin.

Update 12.15 Uhr: Polizei bestätigt Festnahme

Nun hat die Münchner Polizei via Twitter die Festnahme eines Verdächtigten bestätigt. Es sei jedoch derzeit noch unklar, ob es sich um den Täter handelt.

Update 11.53 Uhr: Verdächtiger verhaftet

Wie die Bild berichtet, hat das SEK einen Verdächtigen festgenommen. Die Polizei hat das aber bisher noch nicht bestätigt. 

Großeinsatz der Münchner Polizei nach Messer-Attacke

Update 11.30 Uhr: Weitere Details zur Täterbeschreibung

Die Polizei fahndet in München rund um den Rosenheimer Platz/Ostbahnhof nach einem flüchtigen Messer-Angreifer. Sie sucht nach einem Mann im Alter von etwa 40 Jahren, der womöglich mit einem schwarzen Rad unterwegs war. Er habe einen Rucksack mit Isomatte bei sich und sei mit schwarzer Hose und grüner Trainingsjacke bekleidet.

Die Polizei hat die Täterbeschreibung konkretisiert:

Die Tatorte in München:

Update 11.10 Uhr: 

Mehrere Menschen sind in München von einem Unbekannten mit einem Messer angegriffen und verletzt worden. Es sei nach ersten Erkenntnissen aber niemand lebensgefährlich verletzt worden, erklärte die Polizei. Die Fahndung nach dem Mann laufe nach dem Angriff am Samstagmorgen rund um den Rosenheimer Platz auf Hochtouren. „Wir fahnden mit allen verfügbaren Polizeikräften nach dem Täter“, twitterte die Polizei. Die Hintergründe des Angriffs seien derzeit noch völlig unklar.

Anwohner sollten in ihren Häusern bleiben, Menschen den Rosenheimer Platz meiden, warnte die Polizei. Auch die Feuerwehr rief dazu über Twitter auf. Die Helfer teilten auch mit, dass alle Verletzten derzeit versorgt seien. Nähere Einzelheiten wurden zunächst nicht bekannt. 

Fünf verschiedene Tatorte

Der Täter hatte an fünf verschieden Orten zugestochen und dabei vier Menschen leicht verletzt. Neben dem Rosenheimer Platz gab es auch Angriffe etwa am Paulaner Platz und an der Ständlerstraße.

Die Polizei sucht nach einem Mann im Alter von etwa 40 Jahren, der womöglich mit einem schwarzen Rad unterwegs war. Er habe einen Rucksack mit Isomatte bei sich und sei mit schwarzer Hose und grüner Trainingsjacke bekleidet.

dpa

Update 11 Uhr: Polizei warnt vor Spekulationen

an fünf Tatorten hat der Täter angegriffen. Vier Personen wurden leicht verletzt, glücklicherweise nicht lebensbedrohlich, wie die Polizei mitteilt. Der Täter stach unter anderem am Rosenheimer Platz, am Paulaner Platz und an der Ständlerstraße zu.

Update 10.25 Uhr: Polizei gibt Täterbeschreibung bekannt

Die Münchner Polizei hat nun via Twitter eine Täterbeschreibung herausgegeben:

Inzwischen meldet die Feuerwehr, dass alle Personen, die durch die Messerattacke verletzt wurden, inzwischen versorgt werden konnten.

Erstmeldung 10 Uhr:

Wie die Polizei mitteilt, stellen sich derzeit die Einsatzkräfte rund um den Rosenheimer Platz auf, um den Täter zu schnappen. Er hat nach ersten Informationen mehrere Menschen mit einem Messer angegriffen und verletzt, zum Glück nicht lebensbedrohlich.

Die Polizei ist derzeit dabei, alle ihre Kräfte zu mobilisieren, um den Täter zu schnappen. Auch über die App "Katwarn" rief die Münchner Polizei einen Sonderfall aus. Sie warnt die Anwohner vor dem flüchtigen Täter. Die Münchner sollen rund um den Rosenheimer Platz in ihren Häusern bleiben und den Bereich um den Ostbahnhof meiden.

Detaillierte Informationen finden Sie im News-Ticker unseres Partnerportals tz.de.

mh

Quelle: rosenheim24.de

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