Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Nach über 1.000 Jahren

Regensburger Domspatzen gründen Mädchenchor

Regensburg - Bei den weltberühmten Regensburger Domspatzen beginnen nach mehr als 1.000 Jahren neue Zeiten: Künftig wird es unter dem Dach der Domspatzen auch einen Mädchenchor geben.

Wie der Chor am Dienstag mitteilte, werde das Gymnasium in Zukunft auch Mädchen unterrichten. „Die Regensburger Dommusik erhält dann zusätzlich einen Mädchenchor“, hieß es. Der katholische Knabenchor, der als ältester der Welt gilt, bleibe aber unverändert erhalten.

Die neue Ausrichtung hatte Domkapellmeister Christian Heiß bereits vor knapp zwei Jahren angedeutet, als er sein Amt antrat. Die Domspatzen hatten damals aber klargestellt, dass es nicht darum gehe, Mädchen bei den Jungen mitsingen zu lassen. „Die Regensburger Domspatzen bleiben als Knabenchor der Domchor der Kathedrale“, betonte Heiß nun nochmals.

Neuerungen zum übernächsten Schuljahr umgesetzt

Umgesetzt werden sollen die Neuerungen zum übernächsten Schuljahr 2022/23. Dann sollen die ersten Mädchen an die Domspatzen-Schule kommen.

Die Domspatzen können auf eine fast 1050-jährige Geschichte zurückblicken. Als Gründungsdatum wird das Jahr 975 angegeben, als der Regensburger Bischof Wolfgang eine Domschule einrichtete. „Zu den wichtigsten Aufgaben ihrer Schüler gehörte die liturgische Gestaltung der Gottesdienste in der Domkirche“, beschreibt das Bistum Regensburg die Historie.

(dpa)

Rubriklistenbild: © Symbolbild/Pixabay/dpa

Kommentare