Nach schrecklicher Vergewaltigung in Rosenheim

Polizei erfasst Identitäten aller Herbstfest-Angestellten

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Im Riedergarten in Rosenheim wurde die 21-jährige Frau in der Nacht auf Sonntag brutal vergewaltigt.
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Rosenheim - Die Nachricht von der furchtbaren Vergewaltigung in der Nacht zum Sonntag, den 8. September, hat ganz Rosenheim fassungslos gemacht. Die eigens eingerichtete Ermittlungsgruppe "Park" sucht mit Hochdruck nach dem Täter. Im Rahmen der Ermittlungen wurden nun die Identitäten aller Angestellten und Betreiber des Herbstfestes Rosenheim erfasst.

Update, 11.40 Uhr - Eine Spur von vielen

Wie Martin Emig, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd auf Nachfrage von rosenheim24.de berichtet, kommt die Überprüfung der Angestellten des Rosenheimer Herbstfestes keinem Generalverdacht gleich. Die Maßnahme sei von einem Hinweis von vielen ausgelöst worden, es handle sich um eine Spur, der man nun nachgehe. Es sei jedoch nicht die einzige Spur, die in den Ermittlungen eine Rolle spiele. 

Die Ermittlungsgruppe "Park" gehe allen Hinweisen nach, die zur Lösung des Falles der schrecklichen Vergewaltigung im Riedergarten beitragen könnten. 

Erstmeldung

Die Ermittlungen im Fall der schrecklichen Vergewaltigung im Riedergarten in der Nacht zum Sonntag laufen weiter auf Hochtouren. Wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd bekannt gibt, wurden nun die Personalien von Schaustellern und Bediensteten des Rosenheimer Herbstfestes von der Ermittlungsgruppe "Park" aufgenommen. 

Am Freitag, den 13. September, haben die Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim und Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Rosenheim und der Grenzpolizeiinspektion Raubling dafür die Identität aller Betreiber der Fahrgeschäfte und Imbissbuden, sowie derer Angestellten, Schausteller und weiterer Gewerbetreibenden aufgenommen.

Alle Betroffenen wurden auch zu ihren Wahrnehmungen zur Tatzeit befragt und haben sich nach polizeilichen Angaben kooperativ verhalten. Sie haben allesamt Verständnis für die Ermittlungsmaßnahmen gezeigt. 

Weitere Angaben konnte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen zu diesen Maßnahmen derzeit nicht machen. Die Ermittlungsgruppe wurde eigens zur Klärung des Verbrechens gegründet und erfasst und bewertet sämtliche Spuren und Hinweise. Diese werden gleichzeitig akribisch überprüft. 

Auch bittet die Polizei weiterhin die Bevölkerung alle Hinweise und Wahrnehmungen zu melden. 

Täterbeschreibung

Der Täter, der Sonntagnacht eine 21-Jährige, die sich auf dem Heimweg vom Feiern nach dem Herbstfest befand, vergewaltigte wird wie folgt beschrieben: 

  • etwa 25 bis 30 Jahre alt
  • unter 170 Zentimeter groß
  • dünne Statur
  • braune Augen
  • südländische Erscheinung mit braunem Teint
  • mittellange, glatte, dunkle Haare, welche zur Tatzeit fettig oder nass waren
  • unrasiert mit Dreitagebart oder Stoppelbart
  • Bekleidet war der Täter mit hellen Schuhen, Bluejeans, einem dunklen T-Shirt oder Pulli und einer dicken, hüftlangen Jacke die auffällig hellrot war und am Rücken einen weißen Querbalken oder -streifen aufwieß, der nicht über die gesamte Breite verlief.  Außerdem roch der Täter intensiv nach Urin und Nikotin. 

Zeugenaufruf

  • Wer hat in der Nacht von Samstag auf Sonntag zwischen 2.30 und 5.30 Uhr in der Rosenheimer Innenstadt, insbesondere im Riedergarten und dem dortigen Umgriff, verdächtige Wahrnehmungen hinsichtlich der geschilderten Tat gemacht? 
  • Wer kann aufgrund der geschilderten Personenbeschreibung Hinweise zum Täter geben? 
  • Wer hat den Täter möglicherweise vor oder nach der Tat in der Innenstadt von Rosenheim wahrgenommen oder vielleicht sogar mit ihm gesprochen? 
  • Das Opfer war zur Tatzeit mit einem grünen, geblümten Dirndlkleid und schwarzer Jacke bekleidet. Die Frau hat blonde schulterlange Haare. Wer hat das Opfer möglicherweise vor oder nach der Tat im Riedergarten beziehungsweise auf dem Weg durch die Rosenheimer Innenstadt gesehen und kann hierzu Hinweise geben?

Zeugen, die Hinweise zur Tat und zu den oben gestellten Fragen abgeben können, werden gebeten sich unter der Telefonnummer 08031/2000 bei der Kriminalpolizei Rosenheim oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. 

jv/Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Quelle: rosenheim24.de

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