Anrufe im Raum Rosenheim, Traunstein und Freilassing

Falsche Polizisten treiben mit dreister Masche erneut ihr Unwesen

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Prozesse gegen falsche Polizisten

Rosenheim/Traunstein/Freilassing - Wie zuletzt bereits mehrfach gemeldet, kommt es im südlichen Oberbayern auch am Dienstag zu betrügerischen Anrufen von falschen Polizisten.

Update, 16.07 Uhr - Pressemeldung Polizei Trostberg

Im Laufe des heutigen Dienstagnachmittages, 21. Mai, wurden der Polizeiinspektion Trostberg mehrere Anrufe falscher Polizeibeamter mitgeteilt. In der Zeit zwischen 13.30 Uhr und 14.30 Uhr wurden Personen aus dem Gemeindebereichen Pittenhart, Seeon-Seebruck und Altenmarkt von einem Unbekannten angerufen.

In den oben genannten Fällen gab sich der unbekannte Anrufer als Herr Berger von der, tatsächlich nicht existierenden, Kriminalpolizei Trostberg aus. Der Anrufer fragte sehr auffällig nach etwaigen Besonderheiten. Alle Anrufe wurden von den Angerufenen bzw. vom Unbekannten beendet. Der Betrüger kamen nicht zum erfolgt. Es muss aber davon ausgegangen werden, dass weitere Betrugsversuche von den Tätern unternommen werden.

Die Masche der Betrüger ist dabei fast immer dieselbe: Der Anrufer stellt sich als Polizeibeamter oder auch anderer behördlicher Vertreter vor und erklärt, dass bei dem Angerufenen ein Einbruch geplant sei bzw. in der Nähe Einbrecher festgenommen worden seien. Aus diesem Grund solle dieser sein Barvermögen und seinen Schmuck in Sicherheit bringen. Ein „Kollege“ könne alles abholen, es wäre aber auch möglich, Geld und Schmuck im Umfeld des Anwesens zu verstecken.

Die Polizei rät deshalb:

- Setzen Sie Familienangehörige und Nachbarn über diese Masche in Kenntnis. - Geben Sie am Telefon niemals Auskünfte über persönliche Verhältnisse! - Staatliche Stellen fordern niemals auf diese Art und Weise Bargeld. - Rufen Sie Ihre örtliche Polizei zurück und erkundigen sie sich. Verwenden Sie hierfür niemals die im Display angezeigte Rufnummer, sondern die Ihnen bekannte.

Rufen Sie bei dem geringsten Zweifel den Polizeinotruf 110. Haben Sie keine Angst anzurufen! Lieber einmal zu oft den Notruf genutzt, als Opfer der Betrüger zu werden!

Pressemeldung Polizei Trostberg

Update, 16 Uhr - Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

wie bereits gemeldet, kam es am heutigen Dienstag, 21. Mai, im südlichen Oberbayern erneut zu betrügerischen Anrufen von „falschen Polizisten“. Im Zusammenhang mit den sofort veranlassten Ermittlungen der Kriminalpolizei sucht die Polizei jetzt dringend Zeugen:

Im Zusammenhang mit den Ermittlungen in einem konkreten Fall vom 21. Mai bittet die Polizei um Hinweise zu einer gesuchten Person. Am Dienstagnachmittag kam es gegen 13.30 Uhr auf dem Parkplatz des Lidl-Supermarktes an der Franziska-Hager-Straße in Prien am Chiemsee zu einem Treffen zwischen einem Betrugsopfer und einem mutmaßlichen Täter.

Der Gesuchte wird folgendermaßen beschrieben:

30 bis 40 Jahre alt, etwa 1,80 m groß, schlanke Figur, schmales Gesicht, hellere kurze Haare, kein Bart und keine Brille, gepflegte Erscheinung. Der Mann sprach hochdeutsch ohne Akzent und trug ein graues Sakko, eine beigefarbene Hose und ein helles Hemd. Der Mann führte einen auffälligen Aktenkoffer aus Metall mit. Ob sich der Gesuchte zu Fuß auf den Parkplatz begab oder ein Fahrzeug nutzte, ist nicht bekannt.

Wer hat am Dienstagnachmittag gegen 13.30 Uhr auf dem Lidl-Parkplatz eine solche Person beobachtet und kann der Polizei Angaben dazu machen?

Wer hat auf dem Parkplatz oder im Umfeld Beobachtungen zu weiteren verdächtigen Personen oder Fahrzeugen gemacht?

Jeder vermeintlich noch so unwichtige Hinweis kann der Polizei helfen! Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Prien am Chiemsee unter der Telefonnummer (08051) 90570 zu melden.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Erstmeldung

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Die Masche der Betrüger ist dabei fast immer dieselbe: Der Anrufer stellt sich als Polizeibeamter oder auch anderer behördlicher Vertreter vor und erklärt, dass bei dem Angerufenen ein Einbruch geplant sei bzw. in der Nähe Einbrecher festgenommen worden seien. Aus diesem Grund solle dieser sein Barvermögen und seinen Schmuck in Sicherheit bringen. Ein Kollege könne alles abholen, es wäre aber auch möglich, Geld und Schmuck im Umfeld des Anwesens zu verstecken. Die Täter haben mit dieser oder ähnlichen Betrugsmaschen leider immer noch Erfolg und bringen Menschen um ihr Erspartes.

Am Dienstag (21. Mai) wurden aus dem Raum Rosenheim, Traunstein und aus Freilassing aktuell mehrere solcher betrügerischen Anrufe gemeldet. Bei keinem der genannten Fälle kamen die Betrüger zum Erfolg. Es muss aber davon ausgegangen werden, dass weitere Betrugsversuche von den Tätern unternommen werden!

Die Polizei rät deshalb:

  • Setzen Sie Familienangehörige und Nachbarn über diese Masche in Kenntnis.
  • Geben Sie am Telefon niemals Auskünfte über persönliche Verhältnisse!
  • Staatliche Stellen fordern niemals auf diese Art und Weise Bargeld.
  • Rufen Sie Ihre örtliche Polizei zurück und erkundigen sie sich. Verwenden Sie hierfür niemals die im Display angezeigte Rufnummer, sondern die Ihnen bekannte.
  • Rufen Sie bei dem geringsten Zweifel den Polizeinotruf 110! Haben Sie keine Angst anzurufen! Lieber einmal zu oft den Notruf genutzt, als Opfer der Betrüger zu werden!

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Quelle: rosenheim24.de

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