Wasserrettung und Polizei im Einsatz

Stand-up-Paddler (74) geht im Schliersee unter und ertrinkt

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Schliersee - Zu einem tragischen Unfall ist es am Donnerstagnachmittag auf dem Schliersee gekommen. Ein Mann ist dabei verstorben.

Ein 74 Jahre alter Mann ist am Nachmittag des 16. Augusts von seinem SUP-Brett in den Schliersee gestürzt und untergegangen. Ein Taucher der Wasserrettung hat den Mann nur noch tot bergen können. Für die Ermittler der zuständigen Kriminalpolizei deutet alles darauf hin, dass der 74-Jährige an einer internistischen Ursache verstorben ist.

Zeugen haben am Donnerstag kurz nach 13 Uhr beobachtet, wie der Stand-up-Paddler im Schliersee bei Fischhausen von seinem Sportgerät ins Wasser gefallen und untergegangen ist. Wasserrettung und Polizei sind daraufhin alarmiert worden und haben umgehend mit der Suche begonnen.

Ein Taucher der Wasserrettung hat rund eine Stunde nach dem Vorfall den Untergegangenen lokalisiert und aus dem See geborgen. Für den 74-Jährigen ist jede Hilfe zu spät gekommen.

Beamte des Kriminaldauerdienstes (KDD) Rosenheim untersuchen den Fall. Hinweise auf ein Fremdverschulden gibt es keine. Vielmehr gehen Ermittler und Ärzte von einer inneren medizinischen Ursache für den Tod des 74-jährigen Miesbachers aus.

Weitere Fälle in den vergangenen Tagen

Es ist nicht der erste Notfall dieser Art am Schliersee in diesem Jahr. Erst Anfang dieser Woche haben Suchtrupps nach einem Schwimmer im Schliersee gesucht, nachdem Alarm ausgelöst worden ist. Die Suche ist schließlich ergebnislos eingestellt worden.

Ebenso hat es an zahlreichen anderen Seen der Region Unfälle gegeben. So sind zum Beispiel am Chiemsee mehrere Personen tot gefunden worden. Zu einem Badeunfall ist es am Dienstag am Strand in Chieming gekommen. Ein 76-Jähriger aus dem Landkreis Traunstein ist am 7. August nahe Chieming tot im Wasser gefunden worden.

Auch am Tachinger See ist eine 63-Jährige am 14. August wahrscheinlich auch aufgrund eines medizinischen Notfalls beim Schwimmen untergegangen und an den Folgen des Unfalls verstorben.

Alarmierende Zahlen der DLRG

Auch Badeunfälle wegen mangelnder Schwimmkenntnisse hat es zahlreiche gegeben. Generell ist die Zahl der Badeunfälle in Deutschland in diesem Jahr angestiegen. Laut Angaben der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft, kurz DLRG, sind mit Stand 31. Juli 280 Menschen ertrunken - und damit 38 mehr als im Vorjahreszeitraum.

ksl; Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Oberbayern-Süd

Quelle: rosenheim24.de

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