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Wasserwirtschaftsamt Traunstein bestätigt:

Dieser Stoff ist die Ursache für den "grünen Königssee"

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Schönau am Königssee - Untersuchungen des Landesamts für Umwelt bestätigen, dass Uranin die Grünfärbung im Königssee auslöste. Uranin ist ein biologisch unbedenklicher, fluoreszierender Farbstoff, der vor allem zur Untersuchung von Grundwasserströmen und Abflussrichtungen eingesetzt wird, aber auch Anwendung findet zum Einfärben von Schaumbädern, Badezusätzen, Shampoos, Kosmetika und Frostschutzmitteln.

Die leuchtend grüne Färbung im Königssee am Freitag, 10. Februar, im Mündungsbereich des "Pletzgrabens" sorgte für viel Aufsehen. Erste Untersuchungen der Wasserproben Anfang der Woche am Wasserwirtschaftsamt Traunstein ergaben schon, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit von der Färbung keine Gefahr für Umwelt und Menschen ausging.

Nun hat sich auch die Vermutung zur Ursache der Färbung bestätigt. Das Landesamt für Umwelt in Augsburg hat die Wasserprobe mit einem aufwändigen Analyseverfahren ( LC/MC: Flüssigkeits-Chromatographie mit nachgeschalteter Massenspektrometrie) untersucht und Uranin in einer sehr niedrigen Konzentration von ca. 50 Mikrogramm pro Liter nachgewiesen.

Bilder: Grünfärbung im Königssee

Eine weitergehende Untersuchung zur Ermittlung der Herkunft des Uranins – zum Beispiel aus Kühlerfrostschutzmittel – war wegen des bereits sehr niedrigen Uraningehalts nicht erfolgversprechend. Nach Einschätzung des Wasserwirtschaftsamts Traunstein ist von der beobachteten, auf Uranin beruhenden Färbung weder eine akute Gefahr ausgegangen noch ist eine nachhaltige Schädigung des Gewässers zu besorgen.

Pressemitteilung Wasserwirtschaftsamt Traunstein

Quelle: BGland24.de

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