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Ungewöhnliche Versteigerung

Skilifte im Sudelfeld kommen unter den Hammer: Gehen sie bald wieder in Betrieb?

Schlepplift als Schattenriss
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Die beiden Lifte liegen direkt im Skigebiet Sudelfeld, seit 2019 stehen sie allerdings still. (Symbolfoto)

Eine ungewöhnliche Versteigerung im Amtsgericht Wolfratshausen: Dort kommen am Freitag, 12. August, im Sitzungssaal 1 gleich zwei Schlepper unter den Hammer: der Mittlere Sudelfeld- und der Plattenlift.

Bayrischzell – Sie sollen für 5,738 Millionen Euro versteigert werden. Egid Stadler, der Geschäftsführer der Bergbahnen Sudelfeld GmbH, wird im Gerichtssaal sitzen und die Versteigerung verfolgen. Ob er auch ein Gebot abgeben wird, lässt er offen.

Das hänge letztlich auch davon ab, wie viele andere Bieter sich beteiligen. Die beiden Lifte liegen direkt im Skigebiet Sudelfeld, seit 2019 stehen sie allerdings still. Die Anlagen gehören einer Erbengemeinschaft und die konnte sich mit den Bergbahnen Sudelfeld nicht auf eine Vertragsverlängerung verständigen. So kam es zur Zwangsversteigerung.

Stadler sieht darin auch eine Chance, dass bald wieder Bügel an den Seilen hängen könnten. Es brauche wieder eine gute Geschäftsbeziehung auf Basis eines marktüblichen Pachtpreises, betont er. Gerade Anfänger würden die Lifte sehr vermissen. Die Pisten sind an die Bergbahnen Sudelfeld verpachtet, ein privates Skigebiet könnte also niemand schaffen. Die Wiederinbetriebnahme dürfte mit Hürden verbunden sein, glaubt Stadler. „Je länger etwas steht, desto mehr muss man tun.“

sg

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