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Er galt seit 19. Juli als vermisst

Traurige Gewissheit: 66-Jähriger aus Rottach Egern tot aus Tegernsee geborgen

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Tegernsee - Der seit 19. Juli vermisste Wolfgang L. ist tot. Der 66-jährige Mann wurde laut Mitteilung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd am Dienstag (28. Juli) leblos aus dem Tegernsee geborgen.

Update, 9.39 Uhr: 66-Jähriger tot aus Tegernsee geborgen

Am Dienstag (19. Juli) war L. am Strandbad Point ins Wasser gesprungen, um rund 700 Meter durch die Egener Bucht ans andere Ufer zu schwimmen. Dort wollte der 66-Jährige eigentlich ein Lokal besuchen. Er kam jedoch nie an seinem Ziel an. 

Noch am Tag des Verschwindens sowie am Folgetag wurde intensiv durch die Wasserwacht und die Polizei nach dem vermissten Mann gesucht. Die Suchen blieben jedoch erfolglos.

Seit dem 28. Juli herrscht nun für die Angehörigen traurige Gewissheit: Wolfgang L. ist tot. Der leblose Körper des Vermissten wurde in Ufernähe zur Seestraße bei Rottach-Egern im Wasser entdeckt. Die vollständige Identifizierung erfolgte durch Ermittlungen der Polizei Miesbach.

Erstmeldung, 23. Juli, 9.47 Uhr:

Am Sonntag, den 19. Juli, gegen 18 Uhr feierte ein 66-jähriger Rottacher namens Wolfgang L. mit Freunden an der Point in Tegernsee, als er auf die Idee kam, von der Point hinüber zur Seestraße zu schwimmen - eine Strecke von 700 Metern. Wie die Polizei Wiessee mitteilt, machte er sich in Unterhose bekleidet auf den Weg, seine Bekannten sahen ihn augenscheinlich in der Seestraße aus dem Wasser steigen und ihnen zuwinken. 

Vereinbart war, dass sie sich anschließend alle wieder in einer Gaststätte treffen, dort kam der 66-Jährige nie an. Seitdem ist er verschwunden. 

Polizeistreifen, -boot und Hubschrauber suchten bislang erfolglos nach ihm. Am Dienstag wurde erneut in der Egerner Bucht mit einem Polizeiboot und einem Sonar gesucht, auch dabei wurde er nicht gefunden. 

"Die bislang erfolgten, intensiven Fahndungs- und Suchmaßnahmen im Bereich des letzten bekannten Aufenthaltsortes am Ufer und den relevanten Bereichen auf dem Tegernsee verliefen erfolglos. Neben zahlreichen Polizeistreifen, -booten und -tauchern befand sich auch ein Polizeihubschrauber im Einsatz. Die immer noch laufenden Suchmaßnahmen werden durch eine Vielzahl von Einsatzkräften der Wasserrettung unterstützt", schreibt das Polizeipräsidium Oberbayern Süd in einer Pressemeldung. 

Die Polizei bittet dringend um Hinweise. Sachdienliche Hinweise werden an die Polizeiinspektion Bad Wiessee unter der Telefonnummer 08022/9878-0 oder an die sachbearbeitende Kriminalpolizeistation Miesbach unter der Telefonnummer 08025/299-0 erbeten.

jv/Polizei Wiessee/Polizeipräsidium Oberbayern Süd/fgr

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