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Nach Sicherheitspanne am Dienstag

Rund 1000 Passagiere gestrandet: So ist die aktuelle Lage am Flughafen München

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München - Nach der Sicherheitspanne am Münchener Flughafen am Dienstag, 27. August, hat sich die Lage am Mittwochmorgen, den 28. August, wieder normalisiert.

Update, 28. August, 8 Uhr: Betrieb am Flughafen normalisiert sich

Nach der Sicherheitspanne am Münchner Flughafen ist der Betrieb am Mittwochmorgen wieder normal gestartet. "Wir haben aktuell keine Annullierungen - seit 5 Uhr läuft alles wieder wie geplant", sagte ein Sprecher des Airports am Morgen. Auch Verspätungen wegen des Vorfalls gebe es nicht. Durch die hohe Zahl von abgesagten Starts und Landungen am Dienstag sei man nun automatisch wieder im Normalbetrieb. Rund 1000 Passagiere der Lufthansa waren über Nacht in Hotels einquartiert worden. Betroffen waren den Angaben zufolge insgesamt 14.000 Reisende.

Am Vortag waren 200 von rund 1200 Verbindungen infolge einer Sicherheitspanne ausgefallen. Ein Spanier war aus Thailand nach München geflogen und beim Umsteigen in den Flieger nach Madrid vor der Einreisekontrolle durch einen Notausgangstür in einen Bereich gelangt, in den nur kontrollierte Passagiere dürfen. Die Bundespolizei hatte daraufhin den Terminal 2 und die Bereiche B und C des Terminals 1 geräumt.

dpa/lby

Update, 16.59 Uhr: Pressemitteilung Flughafen München

Die Pressemitteilung im Wortlaut

Der Flugbetrieb am Münchner Flughafen normalisiert sich wieder, nachdem am heutigen Vormittag aufgrund bundespolizeilicher Maßnahmen die Abfertigung im Terminal 2 und in den Bereichen B und C im Terminal 1 für fast vier Stunden eingestellt werden musste.

Ausgelöst wurden die Polizeimaßnahmen durch einen Passagier, der nach seiner Ankunft am Münchner Flughafen eine Notausgangstür im Terminal 2 geöffnet hatte. Die Fluggäste wurden während der Sperrung laufend über Lautsprecher-Durchsagen informiert und mit Wasserflaschen versorgt. Ab 11.13 Uhr konnte die Passagierabfertigung wieder aufgenommen werden.

Für den gesamten Tag wurden aufgrund der Sperrung bislang rund 190 Flüge annulliert. Darüber hinaus kam es zu erheblichen Verspätungen im Luftverkehr. Auch am Abend müssen Fluggäste noch mit Verzögerungen rechnen. Die Flughafen München GmbH rät Passagieren, sich bei ihrer Airline über den aktuellen Status ihres Fluges zu informieren.

Pressemitteilung Polizeiinspektion

Update, 16.30 Uhr - Student räumt Fehler ein

Wie unser Partnerportal tz.de berichtet, handelt es sich bei dem jungen Mann, der den Alarm am Münchner Flughafen auslöste um einen 21-jährigen spanischen Studenten, der sich erschrocken über das von ihm verursachte Chaos zeigt. Er hatte die Toilette nach der Landung seines Fluges aufgesucht und anschließend den Besucherstrom verloren. Deshalb öffnete er die Notfalltür, woraufhin der Alarm ausgelöst wurde. Die Zahl an Flügen, die annulliert wurden, ist inzwischen auf 190 gestiegen. 

Update, 13.20 Uhr: Flughafen gibt erste Zahlen bekannt

Nachdem ein Passagier heute Morgen nach seiner Ankunft am Münchner Flughafen eine Notausgangstür im Terminal 2 geöffnet hat, musste die Abfertigung auf Anweisung der Bundespolizei im Terminal 2 und in den Bereichen B und C im Terminal 1 für fast vier Stunden eingestellt werden. Die Bundespolizei griff die betreffende Person im Terminal 1 auf. Deswegen mussten neben dem Terminal 2 auch die betreffenden Bereiche im Terminal 1 durchsucht werden. 

Ab 11.13 Uhr konnte die Passagierabfertigung wieder aufgenommen werden. Bis 12.45 Uhr konnten neu eintreffende Fluggäste das Terminal 2 nicht betreten, um eine Überfüllungssituation im Gebäude zu verhindern.

Für den gesamten Tag mussten aufgrund der Sperrung bislang rund 130 Flüge annulliert werden. Darüber hinaus kam es zu erheblichen Verspätungen im Luftverkehr. Die Passagiere wurden laufend über Lautsprecher-Durchsagen informiert. Für die wartenden Fluggäste wurden darüber hinaus Wasserflaschen zur Verfügung gestellt. Passagiere müssen über den ganzen Tag mit Beeinträchtigungen im Luftverkehr rechnen.

Die Flughafen München GmbH rät Passagieren, sich bei ihrer Airline über den aktuellen Status ihres Fluges zu informieren.

Pressemitteilung Flughafen München GmbH

Update, 13 Uhr: Junger Spanier über Auswirkungen erschrocken

Bei dem Mann, der am Dienstagvormittag für Aufregung am Münchener Flughafen gesorgt hat, handelt es sich laut BR um einen 20 bis 25 Jahre alten Spanier, der von Bangkok über München nach Madrid fliegen wollte. Per Notknopf hat er einen Notausgang geöffnet und gelangte so in in den Sicherheitsbereich. Laut Bundespolizei zeigte sich der junge Spanier erschrocken darüber, was er mit diesem Fehler ausgelöst hat.

Aufgrund der Panne mussten mehr als 50 Starts und Landungen annulliert werden. Daher dürften rund 7.500 Fluggäste betroffen sein. 

Derzeit ist noch unklar, ob den jungen Spanier eventuell Regressforderungen des Flughafens oder der Fluggesellschaften erwarten. Dann könnte es für ihn noch richtig teuer werden.

Update, 11.25 Uhr: Alle Bereiche wieder freigegeben

Nach der Sicherheitspanne vor gut zwei Stunden konnte die Münchner Bundespolizei nun alle Bereiche des Flughafens wieder freigeben. Alle Sicherheitsmaßnahmen wären abgeschlossen.

Wie der Münchner Flughafen berichten, mussten Stand 11.13 Uhr bislang über 50 Flüge annulliert werden.

Update, 10.52 Uhr: Terminal 2 noch immer gesperrt

Die geräumten Bereiche B und C im Terminal 1 wurden zwischenzeitlich von der Münchner Bundespolizei überprüft und konnten wieder freigegeben werden. Noch immer gesperrt ist der Zugang zu Terminal 2. 

Update, 10.19 Uhr: Gesuchter Mann in Gewahrsam

Die Person, die am Münchner Flughafen für Verwirrung gesorgt hat, ist laut Bundespolizei inzwischen in Gewahrsam. Er werde derzeit befragt. Der Mann war am Terminal 2 angekommen und durch eine Notausgangstür in den Sicherheitsbereich gelangt.

Die angelaufenen Sicherheitsmaßnahmen laufen derzeit allerdings noch. Laut BR konnte der Weg des Mannes durch die Überwachungskameras bislang nicht lückenlos nachverfolgt werden. Derzeit werden auch alle Menschen, die sich im Bereich für Flüge in den Nicht-Schengen-Raum aufhalten, erneut von der Bundespolizei kontrolliert. 

Wie viele Starts und Landungen durch den Vorfall verschoben werden oder gar ausfallen, ist noch unklar. In den betroffenen Bereichen werde laut Münchner Flughafen aktuell Wasser verteilt und die Passagiere über Lautsprecheransagen über die Situation informiert.

Erstmeldung

Ein Teil des Terminal 2 am Münchner Flughafen muss geräumt werden, weil eine vermutlich nicht vollständig kontrollierte Person darin unterwegs ist. Diese sei wahrscheinlich am Dienstagmorgen durch eine Notausgangstür gekommen, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Das müsse aber nun überprüft werden. Die Abfertigung im Terminal 2 sowie in den Bereichen B und C des Terminal 1 ist derzeit eingestellt, so der Flughafen München auf seiner Homepage.

Alle Menschen aus dem Terminalteil sollen noch einmal kontrolliert werden. Betroffen sei der Bereich für Flüge in den Nicht-Schengen-Raum, sagte der Sprecher der Bundespolizei. Wie viele Starts und Landungen dadurch verschoben werden oder gar ausfallen, war zunächst unklar.

Nicht der erste Zwischenfall

Zu Beginn der Sommerferien 2018 hatte die Bundespolizei das Terminal 2 und das dazugehörige Satelliten-Terminal an Deutschlands zweitgrößtem Airport geräumt, weil eine 40 Jahre alte Frau unkontrolliert durch eine Sicherheitsschleuse gelangt war. 330 Flüge wurden abgesagt, mehr als 31.000 Passagiere waren das ganze Wochenende über betroffen. Der Schaden geht in die Millionen. Ähnliche Vorfälle in München und auch an weiteren deutschen Flughäfen gibt es immer mal wieder.

mh/dpa

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