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Teilverbot für Zirkusse

Keine Wildtiere in Wasserburg erwünscht!

Wasserburg – Bei der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses ging es tierisch zu. Dem Antrag der Grünen, Zirkusse mit Wildtieren künftig nicht mehr begrüßen zu wollen, wurde zugestimmt.

"Wildlebend" schließe alle Tiere mit ein, die normal nicht in menschlicher Obhut gehalten werden. Folglich möchte die Stadt Wasserburg Zirkusse, die Tiger, Löwen, Elefanten oder Nashörner halten, nicht mehr aufnehmen. 

„Die fraglichen Tierarten sind in einer vom Bundesrat vorgeschlagenen Liste aufgeführt“, so Bürgermeister Michael Kölbl (SPD). Dieser Liste vom Bundesrat wurde im Ausschuss am Donnerstagabend vorerst als Kompromiss zugestimmt. Der Ausschluss der Zirkusse mit Wildtieren betrifft den städtischen Festplatz an der Alkorstraße.

Können Tiere im Zirkus überhaupt artgerecht gehalten werden?

Die Diskussion, ob die Tiere allgemein artgerecht in Zirkussen gehalten werden können, treibt die Stadt trotz ihrer Entscheidung weiter um. „Die Frage ist, ob es überhaupt tiergerechte Zirkushaltung gebe“, warf Werner Gartner (SPD) in die Runde. „Warum sollten wir bei Kamelen verbieten, ihre Kunststücke vor Publikum vorzuführen, aber bei Pferden erlauben?“ 

Dazu wünscht sich die Stadt eine deutschlandweite Entscheidung. „Ich setze auf den Gesetzgeber, dass er sich auch auf Bundesebene für den Schutz der Tiere einsetzt“, erklärte Oliver Winter (CSU).

Ein ausführlicher Bericht über weitere Entscheidungen des Haupt- und Finanzausschusses folgt am Freitag.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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