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Exklusiver Wetterbericht für die Region

Ab Mittwoch schon Nachtfrostgefahr! Das Zeichen für den Horror-Winter?

München/Landkreis – Kann man im September bereits sagen, wie der Winter wird? Ja und nein, lautet die Antwort. Natürlich stellt sich auch die Frage, wie das Wetter in den kommenden Tagen in Südostbayern sein wird.

Update, 10.15 Uhr - Temperaturen deutlich nach unten korrigiert

Gerade erst hat man die Tomaten ausgepflanzt und schon ist es wieder soweit: Der erste Blümchenalarm der Saison steht im Raum – wobei eher nicht „im Raum“, sondern vor der Türe! Heißt: Die Tiefsttemperaturen wurden teils deutlich nach unten korrigiert! Es besteht Boden- und Nachtfrostgefahr, wie die Experten von www.der-himmel-im-suedosten.de am Mittwochvormittag mitteilten.

Die nächsten Nächte werden, besonders falls es aufklart, empfindlich kalt werden! So kalt, dass frostempfindliche Pflanzen die Grätsche machen werden, wenn sie ungeschützt stehen“, so die Experten. Direkt am Haus oder am Balkon sollte es noch keine Probleme geben, aber in den Gärten am Boden kann es durchaus zu den ersten Frösten kommen.

Besonders betroffen sind die Alpentäler als auch das Alpenvorland bis zur Donau. Gefährlich wird es in den Nächten von Mittwoch bis zum Wochenende. Die kälteste Nacht wird die von Donnerstag auf Freitag, hieß es weiter. Aber auch die Nicht-Gärtner sollten aufpassen: Auf den Straßen könnte es auch das erste mal empfindlich glatt werden, hier besonders auf Brücken.

Die Erstmeldung:

Erste wichtige Schlüsse auf einen bevorstehenden kalten Winter kann man durchaus bereits im September ziehen. Um eine kommende Jahreszeit auch nur ansatzweise vorhersagen zu können, sind mehrere Faktoren ausschlaggebend. Davon mal abgesehen, ist es jedoch NIE einfach, eine kommende Jahreszeit und in unserem Fall den Winter im Voraus überhaupt auch nur einzuschätzen. Eine genaue Vorhersage ist sowieso nicht möglich. „Wer das von sich behauptet, ist ein Scharlatan. Aber einen gewissen Trend, eine Richtung – sei es zu warm, zu kalt, zu nass oder zu trocken – kann man sicherlich aus gewissen Vorzeichen herauslesen. Es bleibt aber ein Spiel mit Wahrscheinlichkeiten“, erklärten die Experten von www.der-himmel-im-suedosten.de in diesem Zusammenhang.

Doch es gibt lang erprobte Methoden, die sich immer wieder bewahrheiten – zum Beispiel die „Zwei-Grad-Regel im September“. Diese kann uns helfen, den Temperaturtrend für den kommenden Winter abzuschätzen, was angesichts der aktuellen Energiekrise und horrender Preise sehr wichtig werden könnte. Die Regel besagt, dass wenn der September vor dem kommenden Winter im Vergleich zum Klimamittelwert von 1961 bis 1990 mehr als 2 Grad zu warm ausfällt, Deutschland mit einer hohen Wahrscheinlichkeit einen milden bis sehr milden Winter bekommt. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass dies bis jetzt immer gut übereingestimmt hat.

Doch wie sieht es heuer aus? Eine aktuelle Grafik von mtwetter.de zeigt, dass es in Sachen Winterprognose eine Überraschung geben könnte. Daran ist der aktuelle Kaltluftvorstoß „schuld“. Denn wenn dieser bis zum Monatsende Bestand hat, dann wird der September im Vergleich zu den Vormonaten eher zu kalt ausfallen – und schon gar nicht mehr als 2 Grad zu warm wie im langjährigen Mittel. Die Experten erläutern: „Ein Mild- oder gar Super-Mildwinter scheint nach der „Zwei-Grad-Regel im September“ also diese Saison so gut wie ausgeschlossen zu sein. Die Sorge um die Heizkosten scheint also leider berechtigt. Nun bleibt es abzuwarten, wie es sich in diesem September und dann danach verhält. Denn man darf auch nicht vergessen, dass auf Grund des Klimawandels so einiges über den Tisch gehauen wird.“

Die Aussichten für die Region im Detail:

Wetter in Südostbayern ab 21. September 2022.
  • Mittwoch (21. September): Am Mittwoch starten wir mit Temperaturen von 5 Grad in Altötting, Mühldorf, Rosenheim und Traunstein. Bis 6 Grad haben wir als Tiefstwert im Berchtesgadener Land. Im Berchtesgadener Land und Traunstein gibt es noch Regenschauer. Sonst zeigt sich überall die Sonne. Allerdings ziehen auch dichtere Wolkenfelder durch. Die Tageshöchstwerte steigen auf 11 Grad in Traunstein, 13 Grad in Altötting, Berchtesgadener Land und Mühldorf. Am wärmsten mit bis zu 14 Grad wird es in Rosenheim.
  • Donnerstag (22. September): Der Donnerstag startet mit Tiefstwerten zwischen 3 Grad in Mühldorf und Rosenheim sowie 4 Grad in Altötting, Berchtesgadener Land und Traunstein. Dichtere Nebelfelder gibt es besonders in Mühldorf. Achtung: Gebietsweise könnte uns sogar der erste Bodenfrost in der Früh drohen! Tagsüber gibt es einige Wolkenfelder, aber auch die Sonne wagt sich vermehrt hervor. Die Tagestemperaturen erreichen 12 Grad in Traunstein, 14 Grad in Altötting und Mühldorf sowie bis zu 15 Grad im Berchtesgadener Land und Rosenheim.
  • Freitag (23. September): Der Freitag beginnt mit Tiefstwerten von 4 Grad im Berchtesgadener Land, Mühldorf und Rosenheim. In Traunstein und Altötting sind es um die 5 Grad. Tagsüber zeigt sich öfter die Sonne. Allerdings ziehen erneut wieder Wolken durch. Es wird etwas wärmer mit Temperaturen zwischen 14 Grad in Traunstein, 15 Grad in Altötting und Mühldorf sowie bis zu 16 Grad im Berchtesgadener Land und Rosenheim.
  • Samstag (24. September): Am Samstag geht es mit Temperaturen zwischen 6 und 8 Grad ins Wochenende. Die Wolken werden von Westen dann allerdings auch schon wieder mehr. Die Tageshöchstwerte erreichen Temperaturen zwischen 15 und 17 Grad.

Der regionale Wetterbericht wird präsentiert von www.der-himmel-im-suedosten.de.

Kommt danach die nächste „kalte Watschn“?

Doch wie geht es im Anschluss weiter? Kommt die nächste „kalte Watschn“ auf uns zu? Nach dem kleinen Hauch von Altweibersommer könnte dann ab Sonntag der nächste Kaltluftvorstoß vor der Türe stehen. Dabei ziehen immer dichter werdende Wolken durch. Dabei werden die Schauer wieder mehr und wahrscheinlich könnte es in den Alpen sogar den ersten Schnee bis 1000 Meter geben. Andere Wettermodelle wiederum belassen es allerdings beim Altweibersommer mit einem Sonne-Wolken-Mix und ein paar Regenschauern mit Höchsttemperaturen von bis zu 17 Grad.

mw

Rubriklistenbild: © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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