Pressemitteilung Bündnis 90/Die Grünen Traunstein

Einkaufen und ausgehen in Traunstein nach den Corona-Schließungen

Traunstein - Der Traunsteiner Einzelhandel und die Gastronomie haben unter den Corona-Einschränkungen gelitten und brauchen Unterstützung.

Welche Möglichkeiten es hierzu gibt, war das Thema des öffentlichen "Juni-Themenabends" der Traunsteiner Grünen. Wie auch schon in den Vormonaten musste der Themenabend wieder "online" sattfinden, was für die Diskussion aber nicht von Nachteil war.


"Unterstützung für Einzelhandel und die Gastronomie sollte nicht nur von der Stadt kommen, jeder einzelne kann dazu beitragen", sagte Stadträtin Helga Mandl, und Zweite Bürgermeisterin Burgi Mörtl-Körner ergänzte "Wenn die Menschen wieder in die Stadt in die Restaurants und Cafés kommen, nützt das auch den anderen Geschäften in der Stadt".

Wie man die Fülle der Einkaufsmöglichkeiten und gastronomischen Angebote in Traunstein besser bekannt machen könnte, war ein zentraler Punkt der Diskussion:


Zur Freude von Jürgen Pieperhoff erinnerten sich sowohl Mina Himmelstoß als auch Ines Nachtnebel unabhängig voneinander an eine Aktion von vor vielen Jahren im "Traunsteiner Tagblatt", bei der sich in einer Art "6 aus 49-Gewinnspiel" die Traunsteiner Fachgeschäfte bekannt gemacht hatten. Sollte man so etwas Ähnliches wieder machen - oder sollte man eher die neuen Medien nutzen, die es damals noch gar nicht gab? Rüdiger Funk berichtete hierzu von der Internet-Aktion "Hey Bayern", die von der Stadt Traunstein, Bündnis 90/Die Grünen und vielen anderen unterstützt wurde. Unverständlicherweise waren jedoch mehrere "Hey Bayern"-Plakate, die die Grünen in Traunstein aufgestellt hatten von Vandalen zerstört worden.

Helga Mandl kennt Traunsteiner Geschäfte und Gastronomiebetriebe, die in der Zeit der Corona-Schließungen vergleichsweise gut über die Runden gekommen sind, weil sie entweder einen großen Unterstützer-Kreis auf Facebook hatten oder selbst Online-Handel betreiben. "Ich möchte gerne eine Internet-Plattform der Stadt, auf der sich einerseits die Geschäfte präsentieren, und auf der andererseits den Kunden die Möglichkeit gegeben wird, ganz leicht online in Traunstein einzukaufen", so Mandl.

Im Gegensatz zu den Grünen befürchtet Jürgen Pieperhoff, dass eine derartige Plattform wenig Erfolg bringen wird. Er berichtete von einem ganz anderen Beispiel in einer anderen Stadt, wo die Einzelhändler gemeinsam eine Halle mieteten und zu Sonderpreisen die Waren anboten, die sie während der Schließung nicht verkaufen konnten. Darüber hinaus schlug Katharina Stadler eine gemeinsame Rabattaktion der Traunsteiner Geschäfte vor.

Hier entspann sich die Diskussion, wer denn gerne mit Maske z.B. Bekleidung oder Schuhe einkauft und ob bei Sonderverkäufen die Abstandsregeln eingehalten werden können. Stadträtin Ursula Lutzenberger und auch Burgi Mörtl-Körner konnten jedoch beruhigen: Beide sahen letzte Woche Sonderverkäufe, bei denen die Kunden diszipliniert mit Masken vor den Geschäften warteten, bis sie eingelassen werden konnten.

Ortssprecher Wolfgang Wörner fasste zusammen, dass sowohl Aktionen, wie damals im Traunsteiner Tagblatt als auch Internet-Aktivitäten Erfolge bringen können."Darüber hinaus sind Sonderverkaufs- und Rabatt-Aktionen sicher ein gutes Mittel, dass Menschen jetzt wieder gerne zum Einkaufen und Konsumieren in unsere Traunsteiner Innenstadt kommen", so Wörner abschließend.

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Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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