Achental-Realschule: Viele Schüler sehr gut

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Die besten Absolventen der Achental-Realschule Marquartstein in diesem Jahr sind (von links) Andreas Tegethoff, Alina Bichler und Christian Tegethoff. Schulleiter Karl Poppenwimmer gratulierte ihnen.

Marquartstein - Ein Jahrgang mit vielen sehr guten Schülern erhielt in einer fröhlichen Abschlussfeier der Achental-Realschule das Zeugnis der mittleren Reife.

Insgesamt beendeten 94 Absolventen aus vier zehnten Klassen die Realschule. 14 haben eine Eins vor dem Komma stehen.

Die Schulbesten sind Andreas Tegethoff mit einem Schnitt von 1,08 und Christian Tegethoff mit 1,09 gefolgt von Alina Bichler mit 1,27. Die beiden Tegethoffs haben beide das gleiche Notenbild, nur eine Zwei, sonst nur Einser, erklärte Schulleiter Karl Poppenwimmer, aber da beide verschiedene Klassen mit unterschiedlich vielen Schülern besuchten, ergab sich ein anderer Notendurchschnitt.

Eine Eins vor dem Komma haben auch Korbinian Nagele (1,45), Evelyn Stanelle (1,58), Raffaela Baumegger (1,63), Jessica Heigenhauser (1,66), Johanna Zill (1,7), Veronika Schlagbauer (1,75), Lukas Utzmaier und Sabrina Cultrona (beide 1,81), Florian Rauch und Andrea Wilfert (beide 1,9) und Lisa Hackl (1,91).

"Ihr habt allen Grund, stolz zu sein"

Poppenwimmer hielt seine letzte Abschlussrede, im August geht er in den Ruhestand. Er ließ die sechsjährige Schulzeit der Entlassschüler Revue passieren. Unterstützt durch das soziale Lernen seien sie schnell zu einer guten Klassengemeinschaft zusammengewachsen. Sie hätten gelernt, Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen und aus Fehlverhalten Konsequenzen zu ziehen.

"Ihr habt allen Grund, stolz zu sein", betonte der Schulleiter. Auch weiterhin würden persönliche Kompetenzen wie Zuverlässigkeit, Leistungsbereitschaft, Ausdauer und Durchhaltevermögen, Belastbarkeit und Sorgfalt verlangt, aber auch die sozialen Kompetenzen Teamfähigkeit, Höflichkeit und Toleranz. Neben vielen guten Wünschen für die Zukunft hoffte er für die Absolventen, dass sie sich die richtigen Ziele für Berufsausbildung oder weiterführende Schulen gesetzt haben, aber auch den Mut beweisen, Ziele zu korrigieren, wenn sie sich als falsch herausstellen.

Der Vorsitzende des Elternbeirats, Michael Elgass, verglich die meist sechsjährige Zeit der Absolventen an der Realschule mit einem Fußballturnier. Bei rund 36 Schulwochen pro Jahr seien das 180 Schulwochen, 1080 Schultage und 6500 Schulstunden. "Was für eine Leistung!", sagte Elgass und gratulierte zum erfolgreich geschafften Ziel der "persönlichen Fußballweltmeisterschaft". Auch den "Trainern", nämlich Lehrern und Eltern, sagte er Dank, die oft die Aufgabe des Motivationstrainers und auch Kritikers übernehmen hätten müssen.

Erstmals zeichnete der Elternbeirat heuer Abschlussschüler für ihr soziales Engagement während ihrer Schulzeit mit Einkaufsgutscheinen aus. Geehrt wurden Lisa Hackl und Johanna Zill für mehrere Jahre, in denen sie engagiert das Schulaquarium gepflegt hatten, Wolfgang Greger für seinen Einsatz im Sanitätsdienst und im Technikerteam, außerdem die Geschwister Monika und Josef Riedmaier, die sich bei vielen Veranstaltungen mit musikalischen Beiträgen und als Moderatoren eingebracht hatten.

Schülersprecherin Katharina Zens begann ihre Rede humorvoll mit einer Feststellung: "Wir sind am Ziel - die Lehrer sind am Ende!" Auch sie sagte, die Schüler seien schnell zu einer guten Gemeinschaft zusammengewachsen, und irgendwann habe jeder von ihnen gemerkt, dass der "Ernst des Lebens" begonnen habe. Im Namen der Schüler dankte sie den Lehrern für ihre Kraft, Ausdauer und Geduld, aber auch Hartnäckigkeit und Strenge, bei denen sie manchmal erst später gemerkt hätten, dass sie notwendig gewesen seien.

Höhepunkt der Feier war die Überreichung der Zeugnisse durch Schulleiter Karl Poppenwimmer, den Ersten und Zweiten Konrektor Christian Thoma und Christine Branz, sowie die jeweiligen Klassleiter: Isabelle Wonner für die Klasse 10a, Julia von der Grün für die 10b, Christine Branz für die 10c und Silke Schwinghammer für die 10d. Alle Klassleiter wandten sich mit persönlichen Worten an ihre Klassen und wünschten ihnen Glück für die Zukunft. Anschließend gab es von den Klassen viele Blumen und kleine Geschenke für die Lehrer.

Hervorragend war die musikalische Gestaltung der ganzen Feier, angefangen von den Volksmusikgruppen über die Songs nach Fredl Fesl von Simon Guske, die "Beatboxing"-Improvisation von Oancea Dennis bis zu den Einlagen der Abschlussschüler, nämlich Monika Otto auf dem Klavier, Thomas Hochreiter auf der Ziach und Karolina Galanek mit Gesang.

Der Abschlussfeier war ein ökumenischer Gottesdienst in der evangelischen Kirche vorausgegangen, anschließend gab's einen Stehempfang in der Schule. Abends schloss der traditionelle Ball in Reit im Winkl mit Absolventen, Eltern und Lehrern die Schulzeit endgültig ab.

gi/Chiemgau-Zeitung

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