Alle haben bereits eine Lehrstelle

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Die besten Absolventen der Franz-von-Sales-Heimvolksschule Schloss Niedernfels mit Schulleiterin Angelika Ligniez, Katharina Buchner, Clarissa Frank, David Gadson (halb in der Hocke), Wolf Wolf-Henning, Andrä Wolsegger und Christian Saldivar (von links).

Marquartstein - 35 Schülerinnen und Schüler der Franz-von- Sales-Heim-Volksschule Schloss Niedernfels in Marquartstein haben am Donnerstag ihre Entlassungszeugnisse erhalten.

30 traten zur Prüfung zum qualifizierenden Hauptschulabschluss an, 76 Prozent von ihnen haben dieses Ziel erreicht. Besonders erfreulich: Alle Absolventen haben bereits eine Lehrstelle.

Die besten sechs Schüler in diesem Jahr sind Clarissa Frank aus Engelsberg mit einer Eins vor dem Komma, die anderen alle eng beieinander liegend mit einer Zwei vor dem Komma sind David Gadson aus München, Andrä Wolsegger aus Marquartstein, Wolf Wolf-Henning aus Wasserburg, Katharina Buchner aus Rimsting und Christian Saldivar aus Bernau. Der Vorsitzende des Fördervereins, Heiko Jung, ehrte die besten Absolventen mit einem Buchgeschenk, vom Elternbeirat gab es ein schön gerahmtes Klassenfoto für alle zur Erinnerung.

"Arbeit gibt uns mehr als den Lebensunterhalt - sie gibt uns Leben." Dieses Zitat von Henry Ford, einem der erfolgreichsten Männer des 20. Jahrhunderts, gab Schulleiterin Angelika Ligniez den scheidenden Schülern mit auf den Weg. Sie wünschte ihnen nicht ein Leben ohne Mühe und Herausforderung, ohne Schmerz und Störung, aber "dass ihr bewahrt seid an Leib und Seele" und dass "eure Arbeit nicht ins Leere geht, die Kraft der Hände und des Herzens".

Der stellvertretende Schulleiter Christian Auer zeigte den Besuchern in der gefüllten neuen Aula der Schule Lichtbilder von Klassenfahrten und Ausflügen der scheidenden neunten Klassen mit den Worten "damit Sie sehen, wie erwachsen Ihre Kinder geworden sind".

Die Vorsitzende des Elternbeirats, Petra Mandl, zitierte den Wortakrobaten Heinz Erhard mit seinem Gedicht zum "großen Los", dass die jungen Entlassschüler "am Schopf packen sollten, sobald es erscheint". Die Abschlussrede der neunten Klassen hielt Sebastian Speckbacher, der die Schulzeit als "anstrengende, aber auch lustige Zeit, in der wir viel erlebt haben" bezeichnete. Zusammen mit Absolventin Christine Bobnew sagte er Eltern und allen Angehörigen der Schule Dank für ihre Geduld und Mühe, besonders den beiden Klassenlehrern Irene Glück und Christian Auer sowie Rektorin Ligniez und allen Fachlehrern, von denen jeder eine Rose überreicht bekam.

Besonders geehrt wurden Katharina Lechner von der Agentur für Arbeit, die die Schüler seit der siebten Klasse betreut hatte, und Sozialpädagogin Dorothea Wagner von der Diakonie in Traunstein, denen die erfolgreiche Vermittlung der Lehrstellen zu verdanken ist. Die Feier war durch die Schulband musikalisch umrahmt, wobei besonders Katharina Scheininger aus der 5b als Gesangssolistin brillierte wie auch die Absolventinnen Shila Ziebarth und Clarissa Frank.

Der Abschlussfeier war ein Gottesdienst mit Bruder Christian und Pfarrer Ekkehard Purrer vorausgegangen. Am Schluss stand ein großes Buffet zur Stärkung für alle bereit, das die Hauswirt-schaftslehrerinnen Veronika Veiglhuber und Klara Kalweit mit Helferinnen der 7. und 8. Klassen vorbereitet hatten.

gi/Chiemgau-Zeitung

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