Ein Anwalt als Testamentsfälscher?

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Traunstein/Reit im Winkl - Am Donnerstag muss sich ein ehemaliger Rechtsanwalt vor Gericht verantworten. Er soll ein Testament manipuliert haben. Es geht um 350.000 Euro.  

Er soll das Testament einer 81Jjährigen aus Reit im Winkl gefälscht haben. Heute steht ein Anwalt deshalb vor dem Traunsteiner Schöffengericht. Die Frau verstarb 2008, danach soll der 60-jährige Mann das Testament manipuliert haben. Der Rechtsanwalt, der seine Zulassung inzwischen zurückgegeben hat, soll nach dem Tod der Frau noch am selben Tag das Testament aus der Wohnung geholt haben. In diesem war er mit einem Erbe von 350 000 Euro bedacht. Allerdings gab es ein zweites Testament und in diesem hatte die alte Dame wohl alles rückgängig gemacht. Der Angeklagte soll darum aus dem aktuellen Testament eine Seite entnommen und durch eine Seite aus dem älteren letzten Willen ersetzt haben. So habe er sich die 350 000 Euro unrechtmäßig sichern wollen, so der Vorwurf.

Heute geht der Prozess in die zweite Runde.

Quelle: Bayernwelle Südost

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