Bergeübung Sesselbahn Winklmoos

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Reit im Winkl - Was tun, wenn ein Sessellift wegen einer massiven technischen Störung weder vor- noch rückwärts bewegt werden kann?

Sicherlich ein sehr unwahrscheinliches Ereignis – trotzdem muss Vorsorge getroffen werden. Am vergangenen Samstag führte die Bergwacht Reit im Winkl zusammen mit dem Personal des Rossalmliftes in Winklmoos eine Bergeübung durch. An der Übung waren 20 Mann beteiligt. Der Betriebsleiter Thomas Krutzenbichler gab von Seiten des Liftbetreibers die notwendigen Erläuterungen – er ist auch dafür verantwortlich, dass das notwendige spezielle Rettungsgerät stets vor Ort ist.

Von den Liftstützen aus begeben sich die Retter mit Hilfe einer Rolle entlang des Tragseils zu den Sesseln und seilen die Fahrgäste ab. Das klingt sehr einfach, ist aber in der Praxis ziemlich kompliziert, denn Sicherheit steht an erster Stelle! Die Bergwacht ist natürlich für solche Aufgaben in luftiger Höhe prädestiniert. Es ist ganz analog wie beim Klettern im Fels zu verfahren. Hinzu kommt natürlich die Handhabung der Spezialausrüstung für die Liftbergetechnik.

Die Bilder können nur näherungsweise einen Eindruck von dem luftigen und aufwendigen Verfahren vermitteln. Bei der Abschlussbesprechung waren sich der Betriebsleiter Thomas Krutzenbichler und die Bereitschaftsleiterin der Bergwacht Marga Lehrberger einig, dass gute Arbeit gemacht aber auch einen Menge Erfahrung gesammelt wurde. Beides wäre bei einem eventuellen Ernstfall äußerst hilfreich.

Pressemitteilung Bergwacht Reit im Winkl

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