Ebensoviel Freude wie Matsch

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Große Begeisterung löst die "Matschbrücke" bei den kleinen Badegästen des Reifinger Sees aus.

Grassau - Wieder ist der Reifinger Weiher um eine Attraktion reicher: eine hölzerne "Matschbrücke" für die kleinen Badegäste.

Bürgermeister Rudi Jantke zeigte sich sehr erfreut von dem Engagement der "Grassauer Heinzelmädchen" und der "Gasthof zur Post"-Wirte, die die Einrichtung des Gerätes finanzierten.

Die zweite Badesaison nach der Erweiterung und der Neuanlage ist bislang hervorragend gelaufen. Der Reifinger See, so Jantke, erfreue sich bei Einheimischen und Urlaubern sehr großer Beliebtheit. An heißen Tagen seien die Liegewiesen immer voll belegt.

Neben dem großen Schwimmtrampolin und dem Holzfloß gibt es hier nun also auch noch eine Matschbrücke. Dazu wurde auf Eichenpfählen stehend eine Lerchenholzbrücke mit mehreren Ebenen errichtet, auf die die Kinder klettern, mit Sand matschen und Wasser pumpen können.

Jantke lobte Walter Feigl von der Gemeindeverwaltung, der zuständig für die Spielplätze ist und den Bauhof für den fachmännischen Aufbau. Schön sei vor allem, dass die Brücke bürgerschaftliches Engagement zu verdanken sei.

Anita Moka, Sprecherin der "Heinzelmädchen", berichtete, dass die Frauen den Erlös von vier Spielzeugmärkten gesammelt haben und somit das Gerät mit 2400 Euro bezuschussen konnten. Wolfgang Kurz vom "Gasthof zur Post" informierte, dass die von ihnen gespendeten 1200 Euro der Gewinn der letzten Kinderfaschingsfeiern seien. Auch hier wurde das Geld über mehrere Jahre hinweg gesammelt. Jugendreferentin Susi Speckbacher freute sich, dass es ihr gelungen ist, wieder Leute zum Spenden zu motivieren. Allein für das Holzmaterial mussten 2400 Euro ausgegeben werden. Die Pumpe habe 1220 Euro gekostet. Hinzu kamen noch Befestigungsmaterial, Rohre für die Wasserleitung und Ventile. Somit summieren sich die Ausgaben auf rund 4000 Euro. Über den Winter wird die Pumpe abgebaut.

Bürgermeister Jantke informierte noch, dass das Material für einen behindertengerechten Zugang bereits vorhanden sei, aber bislang aufgrund des Wasserstandes noch nicht eingebaut werden konnte. Dies werde aber die erste Maßnahme am Reifinger Badesee im nächsten Jahr sein.

tb/Chiemgau-Zeitung

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