Neue Eiszeit in Inzell angebrochen

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Die Brücke zum Eishockeyfeld über die 400-m-Bahn

Inzell - Die 400-m-Bahn im Inzeller Eisstadion ist wieder mit Eis bedeckt. „Endlich können unsere Sportler wieder zu Hause trainieren“, freut sich Stadionchef Hubert Graf.

Die Sportler mussten in den vergangenen Monate auf Bahnen außerhalb Inzells ausweichen. Grund für die eisfreie Zeit in Inzell waren die Bauarbeiten zur neuen Eishalle, so das anstatt wie gewohnt Ende September erst jetzt Eis gemacht werden konnte.

„Das war für unsere Sportler nicht immer einfach“, gibt Graf zu. Teilweise mussten Eiszeiten in Innsbruck, München und in Erfurt angemietet werden. „Das wir trotz dieser Nachteile mit unseren Kadersportlern so gut da stehen, freut mich besonders und spricht für unsere Trainer und Läufer“, sagt Graf, der auch Vorsitzender des DEC Inzell ist.

In den kommenden Tagen werden aber nicht nur die Inzeller Sportler auf dem Eis zu finden sein, sondern auch Trainingsgruppen aus dem Ausland. Um das Eishockeyfeld zu erreichen, musste eine Brücke über die 400-m-Bahn errichtet werden. „Das hat einige Zeit in Anspruch genommen, jetzt klappt aber auch das“, sagt Graf. 

Die Bauarbeiten liefen trotz des Kälteeinbruchs fast nach Zeitplan. Über die Weihnachtstage und zum Jahreswechsel werden die Arbeiten allerdings ruhen. Ab Samstag ist im Ludwig-Schwabl-Stadion auch wieder der Publikumslauf auf dem Eishockeyfeld und der 400-m-Bahn möglich, dazu bestehen auch Möglichkeiten zum Eisstockschießen. Ab 11. Januar werden die Bauarbeiten fortgesetzt und dann wird sich der Eisbetrieb wieder auf das Wochenende beschränken.

Großes Ziel für Hubert Graf und die Inzeller ist der Dezember 2010, wenn alles nach Plan läuft, kann dann in der neuen Halle bereits der Probebetrieb laufen, bevor es 2011 mit den Einzelstrecken Weltmeisterschaften im Eisschnelllauf den ersten Höhepunkt geben wird.

shu

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