Feuerwehr bekommt neues Löschgruppenfahrzeug

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Schon bei einer Besichtigung des Wunsch-Fahrzeugs im vergangenen September zeigte sich der Gemeinderat begeistert von dem Löschgruppenfahrzeug LF 20.

Unterwössen - Freude bei den Feuerwehrlern: Der Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung am Montagabend einstimmig die Anschaffung eines neuen Löschgruppenfahrzeugs 20 beschlossen.

Es soll das alte LG 8 und langfristig zusätzlich noch das Tanklöschfahrzeug (TLF) 8 ersetzen. Nach einem ersten Informationsangebot dürfte das Wunschauto 360.000 Euro kosten.

"Die Anschaffung eines neuen Löschgruppenfahrzeugs steht schon länger an, weil das mittlerweile 32 Jahre alte LF-8-Fahrzeug nicht mehr den aktuellen Anforderungen entspricht und es auch zunehmende Schwierigkeiten beim TÜV gab", erklärte Bürgermeister Hans Haslreiter. Im Übrigen sehe das Fahrzeugkonzept von Kreisbrandrat Hans Gnadl keine Ersatzbeschaffung für das Tanklöschfahrzeug TLF 8 mehr vor, wenn dessen Nutzungsende erreicht sei.

"Durch den Kauf des großen LF 20 können wir uns also künftig ein Auto mit seinen teuren Betriebsmitteln und gleichzeitig die hohen Reparaturkosten für das alte LF 8 sparen", so Bürgermeister Haslreiter. Bei der Besichtigung eines LF 20 im September 2010 hatte er angesichts des 3,3 Meter hohen und 290 PS starken Kolosses für neun Feuerwehrler mit einem Fassungsvermögen von 2000 Litern und einem pneumatisch ausfahrbaren Lichtmast zum Ausleuchten der Einsatzstelle gesagt: "Das ist High Tech mit allen Schikanen."

Laut einem bisher eingeholten Informationsangebot kostet das Wunschauto zirka 360.000 Euro. Unter Berücksichtigung eines Zuschusses von 80.000 Euro, dem Eigenanteil der Feuerwehr von 10.000 Euro und dem Verkaufserlös für das alte Fahrzeug von 5000 Euro verbliebe es bei einem Gemeindeanteil von etwa 265.000 Euro.

"Es geht vor allem um die Sicherheit unserer Bürger, und deshalb ist eine gute Ausrüstung für unsere Feuerwehr unerlässlich", plädierte der Rathauschef für die Anschaffung. Ähnlich äußerten sich einige Gemeinderäte, wenngleich sie den Preis als "harten Brocken" bezeichneten.

Nach dem zeitlichen Ablauf sollen nun umgehend die Vorbereitungen der Feuerwehr für die europaweite Ausschreibung und der Gemeinde für den Zuschussantrag beginnen. Mit der Vergabe rechnet der Bürgermeister im Frühjahr 2012, mit der Lieferung ein Jahr später.

vd/Chiemgau-Zeitung

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