Feuerwehrauto Marke Eigenbau

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In rund 450 Stunden Eigenleistung wurde das Gefährt für die Bedürfnisse der Feuerwehr als Versorgungsfahrzeug umgerüstet.

Reit im Winkl - Stolz hat dieser Tage der Kommandant der Feuerwehr, Hubert Heistracher, ein ganz besonderes neues Nachschubfahrzeug präsentiert.

Der Feuerwehrverein hatte es im vergangenen Jahr günstig via Internet im Rheinland erwerben, ehe sich viele Helfer aus den Reihen der Feuerwehrler unter professioneller Anleitung daran machten, das ursprünglich nicht als Feuerwehrauto genutzte Fahrzeug bis "auf das Herz zu zerlegen", wie Heistracher den Komplettumbau beschrieb.

In rund 450 Stunden Eigenleistung wurde das Gefährt für die Bedürfnisse der hiesigen Einsatzzentrale als Versorgungsfahrzeug hergerichtet. Versorgungsfahrzeug bedeute dabei, so der Kommandant, dass mithilfe des Transporters verschiedenes technisches Material an einen Einsatzort nachgeliefert werden könne, "je nachdem, was dort halt gebraucht wird".

Betonen wollte Kommandant Heistracher, dass die komplette Finanzierung für den Ankauf und den Umbau von Seiten der Vereins getragen worden sei: "Der Gemeinde entstanden hier keinerlei Kosten." Eingesetzt hatte dieser Verein dabei Erlöse verschiedener Veranstaltungen, welche die Feuerwehr neben dem eigentlichen Rettungs- und Übungsbetrieb zusätzlich organisiere. Mitgeholfen bei der Finanzierung des Versorgers hätten schließlich aber auch einige Firmen aus Reit im Winkl und Ruhpolding.

Michael Englert, Geschäftsführer der Gemeindeverwaltung, wertet diese von der Feuerwehr selbst organisierte und finanzierte Anschaffung nachdrücklich "als sehr positiv". Nachdem sich die Gemeinde um die Anschaffung eines neuen Mannschaftsfahrzeugs bemühe, leiste die Feuerwehr hier einen sehr wertvollen Beitrag.

ost

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