Feuerwehren kooperieren bei "Brand"

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Übung in Kössen: Die Feuerwehren bekämpften einen "Brand" in einer Werkstatt des Bauhofs.

Kössen/Reit im Winkl - Eine gute Zusammenarbeit pflegt die Feuerwehr Reit im Winkl zu den Floriansjüngern in Kössen. Diese Kooperation verdeutlicht sich in regelmäßigen Großübungen.

Eine intensive Zusammenarbeit pflegt seit Jahren die Feuerwehr Reit im Winkl zu den Floriansjüngern in Kössen in Tirol, der geographisch am nächsten gelegenen Ortschaft zur oberbayerischen Berggemeinde. Diese Kooperation verdeutlicht sich in einer regen Kommunikation, insbesondere aber in regelmäßigen Großübungen. Vergangene Woche war die jüngste dieser Probeeinsätze beider Wehren in Kössen, wobei stets Objekte und Szenerien ausgewählt werden, die einen umfangreichen Übungseinsatz und damit eine exakte Koordinierung der Rettungskräfte aus diesen Nachbarorten erforderlich machen.

Angenommen wurde im jüngsten Fall ein Werkstattbrand am gemeindlichen Bauhof, drei Personen würden zudem vermisst. Berücksichtigen mussten die Retter dabei, dass Werkstätten mitunter explosives Gefahrgut beherbergen könnten. Erforderlich war wegen einer starken Rauchentwicklung aber auch das Tragen von schwerem Atemschutzgerät.

Vorrangig war im Rahmen der Übung die Bergung der drei vermissten Personen. Sie konnten nach kurzer Suche den vor Ort anwesenden Kräften des österreichischen Roten Kreuzes übergeben werden wie auch ein Reit im Winkler Feuerwehrmann, der - übungshalber - im Verlauf des Einsatzes einen Schwächeanfall erlitt. Um den Brand wirkungsvoll schließlich bekämpfen zu können, wurde mittels Tragkraftspritzen Wasser aus der nahe gelegenen Tiroler Ache gesaugt.

Als Übungsbeobachter waren vom Bezirks-Feuerwehrverband Kitzbühel Abschnittskommandant Ernst Stöckl und von der Kreisbrandinspektion Traunstein Kreisbrandmeister Alfred Waschin zugegen. Beide Beobachter lobten nach dem Übungseinsatz, den ein schweres Gewitter begleitete, die gute, grenzüberschreitende Zusammenarbeit.

ost/Chiemgau-Zeitung

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