Feuerwehrnachwuchs hat sich bewährt

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Admira Jakupovic, das einzige Mädchen unter den Prüflingen, beim Anlegen eines Mastwurfs am Saugkorb. 

Reit im Winkl - "Leinensack-Zielwerfen, Schlauchleitung kuppeln, Anlegen eines Mastwurfs am Saugkorb": So heißen drei Prüfungsstationen, an denen sich sechs Mitglieder der Reit im Winkler Jugendfeuerwehr zu bewähren hatten.

Am Ende der insgesamt elf Prüfungsbereiche im Rahmen der Jugendleistungsprüfung konnte Georg Fleischer, als Kreisbrandmeister für die Nachwuchsfeuerwehr zuständig, erfreut feststellen: "Die Kandidaten haben sehr sauber gearbeitet und große Konzentration gezeigt."

Was als Ergebnis bedeutet: Alle sechs im Alter zwischen 14 und 16 Jahren haben bestanden, Andi Windbichler unterlief sogar kein einziger Fehler. "Das hatten wir schon lange nicht mehr", ergänzte der Kommandant der Reit im Winkler Feuerwehrler, Hubert Heistracher sen.

"Das ist heute bestimmt der aufregendste Tag, seit ich bei der Jugendfeuerwehr bin", bemerkte am Rande der Prüfungen Admira Jakupovic, 15. Sie ist das einzige Mädchen, wollte "immer schon zur Feuerwehr", seit eineinhalb Jahren ist sie nun dabei. "Wir haben uns zusammen mit Hubert Heistracher junior, dem Vorstand der örtlichen Feuerwehr sehr gut auf diese einstündige Prüfung vorbereitet", sagt die 15-Jjährige, bevor sie mit dem Leinensack knapp das Ziel verfehlt. "Macht nix", meint sie, "ein paar Fehler dürfen wir haben".

Den gestrengen Augen der drei Prüfer - neben Fleischer (Waging) beobachten Rupert Kink, Kommandant aus Übersee, und Kreisbrandmeister Alfred Waschin aufmerksam die einzelnen Kandidaten - entgeht freilich nichts. Am Ende sind die Schiedsrichter unisono voll des Lobs: "Die sechs Jugendlichen haben ihre Sache in Theorie und Praxis sehr gut gemacht." Was freilich auch die Verantwortlichen der Feuerwehr sehr freut: "Diese Nachwuchsarbeit ermöglicht es uns, den Personalbestand hoch zu halten", erklärt Vorstand Heistracher am Ende der einstündigen Prüfung. Dies bedeutet für die Kandidaten künftig freilich das Bestehen weitere Herausforderungen bei der Feuerwehr Reit im Winkler.

ost/Chiemgau-Zeitung

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