Suche in unwegsamen Gelände nach Hangrutsch bei Grassau

Suche nach Wanderer (81) endet glücklich - Bergwacht im Einsatz

Als die Bergwacht Grassau im Einsatz ist, ist das Gelände am abrutschen.
+
Suche im unwegsamen Gelände neben einem Hangrutsch

Grassau - 81-jähriger Wanderer wurde zwischen Schwarzenberg und Adersberg von der Bergwacht gesucht. Nach zweistündiger Suche wurde er gefunden, nachdem er sich trotz leichter Verletzungen alleine talwärts begeben hatte.

Die Meldung im Wortlaut


Einem 81-jährigen Wanderer aus dem Achental musste die Bergwacht Grassau am Donnerstag, 6. August, zu Hilfe kommen. Laut Alarmierung, die die Familie des Wanderers ausgelöst hatte, befand er sich zwischen Schwarzenberg und Adersberg und war in Bergnot. Nach Rückruf durch den Einsatzleiter konnte die Örtlichkeit dahingehend eingegrenzt werden, dass er sich im Bereich zwischen Weißenalm und Adersberg befand, nachdem er auf dem Weg zur Weißenalm aufgrund mehrerer kürzlich wegen des Starkregenereignisses abgegangener Muren umgekehrt war und nun an einer dieser Muren gegen 18 Uhr nicht mehr weiterkam.

Zehn Einsatzkräfte der Bergwacht Grassau machten sich mit drei Fahrzeugen sogleich auf verschiedenen Wegen zum Einsatzort. Aufgrund der starken Regenfälle der letzten Tage waren jedoch einige Wege nicht befahrbar, weshalb der Einsatzort nur zu Fuß und mit dem Geländefahrzeug erreichbar war.


Am Einsatzort angekommen konnte der Vermisste dort jedoch nicht angetroffen werden, weshalb die Bergwacht die Suche auf alle Wege und Steige im angrenzenden Gebiet ausweitete. Zur Unterstützung zog der Einsatzleiter nun auch das Team des Technikbusses Chiemgau und das KIT-Berg hinzu.

Nach etwa zweistündiger Suche lief der Wanderer mit leichten Verletzungen an beiden Füßen auf Höhe Hachau den Einsatzkräften in die Arme. Nachdem er am ursprünglichen Einsatzort doch noch selber weiterkam stieg er ein Flussbett talwärts und war somit zunächst nicht aufzufinden. Die Bergwacht brachte ihn schließlich zurück ins Tal nach Rottau, wo seine Angehörigen bereits auf ihn warteten.

Pressemitteilung der Bergwacht Grassau/Josef Grießenböck

Kommentare