Einsatz für Bergwacht Grassau

Münchnerin kommt von Forststraße ab und rutscht in Graben

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Das bei Grassau abgerutschte Auto wurde von Forstmitarbeitern geborgen.

Grassau - Am Dienstag gegen Mittag musste die Bergwacht wegen einem Unfall auf einem Forstweg ausrücken.

Am Dienstag alarmierte die Leitstelle Traunstein um etwa 12 Uhr die Bergwacht Grassau. Eine 28-jährige Frau aus München war mit ihrem Privatfahrzeug an der Hochplatte auf den Forststraßen unterwegs gewesen und letztlich auf Höhe der Blau- Lahn etwa 500 Metern unterhalb der Bergstation der Hochplattenbahn aufgrund der winterlichen Bedingungen bergseitig in einen Graben gerutscht und steckengeblieben. Sie blieb bei dem Unfall unverletzt. 

Aufgrund schlechten Empfangs konnte die Kommunikation mit der Verunfallten ausschließlich über die Notrufnummer 112 in Verbindung mit der Leitstelle Traunstein erfolgen. Eine genaue Lokalisierung der Unfallstelle war daher nicht möglich. Vier Einsatzkräfte der Bergwacht Grassau machten sich mit dem Rettungsfahrzeug auf die Suche nach dem Fahrzeug. 

An der Einsatzstelle angekommen war bereits ein zufällig vorbeigekommener Förster anwesend, der einen seiner Mitarbeiter mit Traktor herbeigerufen hatte, der das Fahrzeug mit der Seilwinde barg. 

Um mögliche gesundheitliche insbesondere psychische Beeinträchtigungen bei der Fahrzeuglenkerin auszuschließen erfolgte eine umfangreiche Befragung durch die Einsatzkräfte der Bergwacht Grassau in Rücksprache mit einem Bergwacht-Notarzt. Die Bergwacht begleitete die Verunfallte anschließend zurück ins Tal, wo sie eigenverantwortlich die Heimreise antreten konnte.

Pressemeldung Bergwacht Grassau

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