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Hilfstransport in der Ukraine angekommen

Friedensbote Alexej bringt Grassauer Spenden nach Polen nahe des Kriegsgebiets

Die Hilfsgüter werden in PKWs umgeladen und dann direkt ins Kriegsgebiet gebracht.
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Die Hilfsgüter werden in PKWs umgeladen und dann direkt ins Kriegsgebiet gebracht.

Der 40 Tonnen schwere Sattelschlepper, der in Grassau durch viele freiwillige Helfer mit Sachspenden gefüllt wurde, ist an seinem Ziel angekommen. Dank Alexej, dem Busfahrer und selbst Ukrainer, sind die Güter in der Ukraine eingetroffen.

Grassau – Nach über 1200 Kilometern Fahrt durch mehrere Länder erreichte der Lkw sein Ziel in Polen, nur 80 Kilometer von der ukrainischen Grenze im Länderdreieck Polen, Belarus, Ukraine entfernt. Eine Weiterfahrt wäre von dort mit dem Sattelschlepper zu riskant gewesen. Also wurden die Hilfsgüter in Kowel im christlichen Gemeindehaus abgegeben und auf kleine Transporter und Pkws verladen, die bis zum Kriegsgebiet fuhren.

Alexej berichtete, dass die Fahrt unproblematisch verlief. Mittlerweile ist er schon wieder zurück und belädt an anderer Stelle den Lastwagen. „Wir sind glücklich, dass alles so gut geklappt hat“, sagt Corinna Münch, eine der Organisatoren des Hilfstransports. Noch immer sei sie überwältigt von der Spendenbereitschaft und Hilfsbereitschaft der Menschen. Neben Sachgütern wurden bis jetzt 2500 Euro gesammelt, die zu 100 Prozent weitergeleitet wurden. Sie informierte, dass allein der Sprit für den Transport, bedingt durch die hohen Preise, rund 2000 Euro kostete.

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„Nie hatte ich gedacht, dass so viele zum Beladen des Lkws kommen“, erinnert sich Münch. Zunächst waren lediglich zehn Personen vor Ort. Mit dieser Zahl hätte keine Kette vom Lagerplatz im Hefterstadel bis zum LKW realisiert werden können. Doch kurz bevor es losgehen sollte, waren es über 70 Helfer. „Das war so ein überragendes Erlebnis“, schwärmt sie und spricht von Solidarität und Menschlichkeit.

Der Friedensbote wird Mitte April erneut Lebensmittel, Medikamente und Hygieneartikel transportieren. Die Aktion in Grassau ist nun abgeschlossen. Gesammelte Kleidung, die nicht mehr transportiert werden konnte, wird an die Grassauer Kleiderkammer weitergegeben und dort für die Flüchtlinge bereitgestellt.

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