Themen im Gemeinderat

Zukunft von Baugebiet, Turnhalle und Markt-Ausweitung

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Die alte Turnhalle wird derzeit abgerissen.
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Grassau - Der Gemeinderat musste sich in seiner jüngsten Sitzung mit einer Reihe von Themen befassen. 

Zunächst beriet das Gremium über das weitere Vorgehen, nachdem mit einer knappen Mehrheit die Ausweisung eines Baugebiets am westlichen Ortstrand in einer Bürgerbefragung von den Rottauern abgelehnt wurde. Mit nur einer Gegenstimme beschloss der Rat, mit den Eigentümern über eine höhere Quote an Einheimischenbauland auf dem Gelände zu verhandeln. "Dies wurde im Vorfeld bei Informationsveranstaltung als häufigster Kritikpunkt genannt", erklärte Bürgermeister Rudi Jantke (SPD) im Gespräch mit chiemgau24.de.

Märkte werden ausgeweitet

Außerdem wurde einstimmig beschlossen, den Georgi- und Michaelimarkt in diesem Jahr auch auf die Bahnhofstraße auszuweiten. Dies hatten dortige Ladenbesitzer beantragt. "Wir werden uns hinterher noch einmal erkundigen, ob sie damit zufrieden sind. Dann könnte das auch in den nächsten Jahren so geregelt werden", erklärte Bürgermeister Jantke. 

Ebenfalls einstimmig wurde beschlossen, eine Sanierungsuntersuchung für die ehemalige Altmülldeponie Stadlbauergrube in Auftrag zu geben. Dabei soll geklärt werden, ob dort gelagerte teerhaltige Stoffe eine Auswirkung auf das Grundwasser haben könnten.

Turnhalle und Quartierstandort Thema

Eine "Punktlandung" konnte bei der Vergabe diverser Gewerke wie unter anderem den Baumeister- und Dachdeckerarbeiten für die neue 2,5-Fach-Turnhalle erreicht werden, wie Jantke berichtet. Sogar 7200 Euro günstiger als in der Ausschreibung sei die Gemeinde dabei weggekommen. Insgesamt wird die neue Turnhalle etwa 5,1 Millionen Euro kosten. Derzeit laufen die Abbrucharbeiten an der alten Halle. 

Außerdem sprach sich das Gremium einstimmig dafür aus, bei der UEFA Auskünfte zu den möglichen Kosten für die Gemeinde einzuholen, sollte ein örtliches Hotel Quartierstandort bei der Fußball-Europameisterschaft 2024 werden. Zwar ist man in Grassau durchaus offen dafür, doch es könnte teuer werden, da die Gemeinde ihr gesamtes Sportgelände zur Verfügung stellen müsste. 

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