Bergung eines 60 Tonnen Bohrers

Autokran muss 60-Tonnen-Bohrgerät bergen

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+

Grassau - Ein Bohrgerät drohte im Bereich der Kendlmühlfilze zu kippen. Ein 220 Tonnen Autokran musste anrücken, um den Bohrer zu bergen.

In den letzten Tagen war ein großes Bohrgerät im Bereich der Kendlmühlfilzen bei Grassau mit Bohrungen für Fundamente mehrere Strommasten beschäftigt. Am Mittwochabend, den 29. Januar, wollte er sich von der Einsatzstelle wieder auf den Weg zur Bundesstraße machen, um von dort mit einem Schwertransporter zur nächsten Baustelle zu fahren. Auf dem schmalen Weg Richtung B306 fuhr eine Kette des Laufwerks auf befestigtem Boden und die andere in der durchnässten Wiese. Dabei sank diese Seite immer tiefer in das Erdreich ein bis sich plötzlich der liegende Turm des Bohrgerätes auf die Seite drehte und die ganze Maschine zu kippen drohte.

Der Fahrer reagierte, in dem er den Bohrturm aufstellte und diesen rund zwei Meter in den Boden drückte. Da half nun alles nichts mehr, er benötigte ab da Unterstützung um wieder weiter zu kommen. Also rückten in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ein Schwerlastabschlepper aus Siegsdorf und ein 220 Tonnen Autokran aus Rosenheim an, um das Bohrgeräte sicher auf die befestigte Straße zu bringen.

Bergung eines 60 Tonnen schweren Bohrgeräts

Für den Kran waren noch zwei Sattelschlepper mit dem ausreichenden Ballast nötig. Die ganze Bergung dauerte einige Stunden, bis das Bohrgerät in den frühen Morgenstunden wieder auf festem Boden stand. Bei minus fünf Grad war das ein harter Job für alle Beteiligten. Der Abtransport war an diesem Tag nicht mehr möglich, da der Schwertransport nur in der Nacht auf der Autobahn fahren darf.

FDL/Lamminger

Zurück zur Übersicht: Grassau

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser