Mehrere Stürze in Alpen

Verletzte Wanderer halten Bergwacht Grassau bei Atem

Bergwacht versorgt verletzte Wanderin
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Versorgung der Verunfallten durch den Bergwacht-Notarzt im Rettungsfahrzeug.

Grassau - Gleich zwei gestürzte Wanderer mussten Ende der Woche von der Bergwacht gerettet werden.

Pressemeldung im Wortlaut


Am Donnerstag, 13. August rettete die Bergwacht Grassau eine 42-jährige Wanderin aus Nordbayern. Sie war um etwa 11.30 Uhr beim Abstieg mit ihrer Familie von der Rottauer Moieralm in Richtung Hefteralm gestürzt und hatte sich dabei schwer am Fuß verletzt. Vier Einsatzkräfte fuhren mit dem Rettungsfahrzeug zur Unfallstelle, wo der Einsatzleiter dann aufgrund starker Schmerzen bei der Patientin einen Bergwacht-Notarzt nachforderte.

Nach medizinischer Versorgung brachte die Bergwacht die Verunfallte zurück ins Tal nach Rottau und übergab sie dort dem Landrettungsdienst, der sie zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus brachte.


Bereits am nächsten Tag musste die Bergwacht Grassau erneut ausrücken. Gegen 14 Uhr war eine 55-jährige Wanderin aus Niederbayern auf dem Weg von der Hufnagelalm zur Hefteralm unglücklich gestürzt und hatte sich eine schwere Armverletzung zugezogen.

Unterstützt von ihrem Begleiter war sie noch bis zur Hefteralm gegangen, wo sie dann die Bergwacht alarmierten. Eine Einsatzkraft, die zufällig in der Nähe der Einsatzstelle unterwegs war eilte unverzüglich zu Fuß zur Hefteralm und betreute die Verunfallte, die in der Alm von der Sennerin bereits erstversorgt war. Weiter eilten zwei Einsatzkräfte mit dem Rettungsfahrzeug zur Hefteralm und der Notarzt kam mit dem Rettungshubschrauber Christoph 14, der direkt neben der Alm landen konnte. Dieser brachte die Patientin nach medizinischer Versorgung dann direkt zum Krankenhaus zur weiteren Versorgung. Ihren Begleiter brachte die Bergwacht zurück ins Tal nach Marquartstein.

Pressemeldung Bergwacht Grassau

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