Überprüfung im vergangenen Jahr

Grassau bleibt offiziell "Luftkurort" - auch Rottau erfüllt Anforderungen

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Ilse Aigner (CSU) steht am 31.07.2013 während der Hauptalmbegehung zur Hefteralm bei Grassau (Bayern) zwischen Kühen auf einer Wiese.
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Grassau - Luftkurorte punkten mit ihrem gesunden Klima und fördern Erholung und Gesundheit. Ein Jahr lang wurden deshalb in der Gemeinde Grassau und dem Ortsteil Rottau lufthygienischen Verhältnisse gemessen - mit positivem Ergebnis.

Das Prädikat Kurort muss sich eine Gemeinde verdienen. Dafür muss die Gemeinde oder der Gemeindeteil viele Auflagen erfüllen.

Unter anderem muss sich ein Luftkurort alle zehn Jahre einer großen Überprüfung der Luftqualität unterziehen. Diese Prüfung stand im vergangenen Jahr sowohl in Grassau wie auch zum ersten Mal in Rottau an, berichtet suedost-news.de.

Verkehrsbelastung, Heizungsemissionen und gewerbliche Nutzung

Die Gutachten zur gesetzlichen Vergabe des Prädikats werden vom Deutschen Wetterdienst erstellt. Das Kurortklima ist ein therapeutisch wirksames Klima mit überprüften klimatologischen Eigenschaften. Es muss festgelegte Grenzwerte von Nebel und Temperatur, jährlicher Sonnenscheindauer und lufthygienischen Verhältnissen einhalten.

Dabei spielen unter anderem die Verkehrsbelastung, Heizungsemissionen und gewerbliche Nutzung eine übergeordnete Rolle.

Messstationen am Golfplatz und an Kirche

In Grassau gab es Messstationen sowohl am Golfplatz und am Verkehrsknotenpunkt an der Kirche. Auf Antrag des Gemeinderates wurde auch zum ersten Mal Rottau auf die lufthygienischen Verhältnisse untersucht.

Wie suedost-news.de unter Berufung auf dem Deutschen Wetterdienst mitteilt, wurden die Vorraussetzungen sowohl in Grassau wie auch in Rottau erfüllt. 

Grassau bleibt somit weiterhin Luftkurort und auch Rottau dürfte in Kürze das Prädikat verliehen bekommen. 

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