Bürgerversammlungen in Grassau und Rottau

"Strabs"-Abschaffung und Baugebiets-Ausweisung Thema

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Grassau/Rottau - Am Mittwoch und Donnerstag der vergangenen Woche fanden die alljährlichen Bürgerversammlungen statt. Dabei wurde wieder eine Reihe wichtiger Themen behandelt.

Anders als etwa im nahen Schleching, wo diverse Straßen-Erschließungsmaßnahmen deswegen zurückgestellt werden müssen, begrüßt man in Grassau die Abschaffung der Straßenausbaubeitragssatzung ("Strabs"). Grassau habe sich lange gegen die Einführung dieser Satzung gewehrt, so Bürgermeister Rudi Jantke (SPD) laut der Chiemgau-Zeitung auf der Bürgerversammlung in Grassau am vergangenen Mittwoch. Erst wegen der Androhung, Zuschüsse zu streichen, habe die Gemeinde die Satzung erlassen. Nun würden auch keine Bescheide für die Sanierung der Ring- und Reichenberger Straße an die Anlieger verschickt werden, so das Gemeindeoberhaupt. 

Am Donnerstag in Rottau war eines der Themen dann die Ausweisung eines Baugebiets am westlichen Ortstrand, wie die Chiemgau-Zeitung außerdem berichtet. Diese war mit einer knappen Mehrheit in einer Bürgerbefragung von den Rottauern abgelehnt worden. Mitte März beschloss der Gemeinderat daraufhin, mit den Eigentümern über eine höhere Quote an Einheimischenbauland auf dem Gelände zu verhandeln. Dies habe genug Grund für ein weiteres Wohnhaus im Einheimischen-Modell ergeben, erklärte Bürgermeister Jantke laut der Zeitung auf der Versammlung. Es stehe nur die Zustimmung des Vertreters mit Vollmacht einer Grundstückseigentümerin noch aus. Jantke stimmte anschließend auch dem Antrag eines Bürgers zu, das Einheimischenmodell zu überarbeiten.

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Rubriklistenbild: © xe/SPD Grassau

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