Bundespräsident beim Training der DFB-Damen in Grassau

Steinmeier: "Jeder weiß vom Pokalfinale, aber kaum einer von Frauen-WM"

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Frank-Walter Steinmeier mit der Spielführerin der Damen-Nationalmannschaft, Alexandra Popp, beim Trainingslager in Grassau.
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Grassau - Am 8. Juni bestreiten die DFB-Damen ihr erstes Spiel bei der WM in Frankreich, in Grassau machen sie sich derzeit fit - auch Bundespräsident Steinmeier war am Samstag zu Besuch.

"Dass die Herren vom FC Bayern und von RB Leipzig heute Abend um den Pokal spielen weiß vermutlich jedes Kind. Aber nur wenige Menschen in Deutschland wissen, dass in zwölf Tagen die Fußball-WM der Frauen in Frankreich beginnt", so Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Samstagmittag in Grassau. Zusammen mit Bayerns Innenminister Joachim Herrmann und Bürgermeister Rudi Jantke besuchte er das Trainingslager der Frauen-Nationalmannschaft.

Fotos: Bundespräsident Steinmeier bei Frauen-Nationalelf in Grassau

Rund 150 Fans und Schaulustige fanden sich auf dem Gelände des ASV Grassau am Samstag ein. Steinmeier nahm ein kurzes Bad in der Menge, begutachtete eine Trainingseinheit und stand dann zum Shakehands mit dem ganzen Team bereit. Die DFB-Damen holen sich in Grassau derzeit den letzten Schliff für die Weltmeisterschaft in Frankreich. Am 3. Juni ist Abreise, am 8. Juni wartet mit China der erste Gruppengegner. Es folgen Partien gegen Spanien und Südafrika.

Steinmeier: "Große Erwartungen für WM in Frankreich"

"Ich habe mir gerne die Zeit dafür genommen um auch in der Öffentlichkeit darauf aufmerksam zu machen, dass es Frauenfußball auf hohem Niveau in Deutschland gibt und dass die Frauen-Nationalmannschaft in der Weltspitze mitspielt", so Steinmeier am Spielfeldrand. Der WM dürfe man mit großen Erwartungen entgegensehen. Steinmeier erinnerte auch daran, dass die Spielerinnen inzwischen nicht nur für viele junge Mädchen zum Vorbild geworden sind.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, Grassaus Bürgermeister Rudi Jantke und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier beim Trainingslager der Frauen-Nationalmannschaft. 

Nach dem Training fanden sich der Bundespräsident und die DFB-Delegation noch zu einer Gesprächsrunde im Teamhotel zusammen, danach ein gemeinsames Essen zusammen mit der Nationalmannschaft. Für Frank-Walter Steinmeier geht es am Samstag sportlich weiter, denn am Abend darf er auch beim DFB-Pokalfinale in Berlin nicht fehlen. "Die Männer mögen vielleicht bekannter sein", so Steinmeier, doch die Frauen werden in Frankreich wieder ihren Teil dazu beitragen, dass sie an Popularität aufholen.

Bereits am Freitag war Steinmeier in der Region: Mit einer Abordnung des Deutschen Alpenvereins war er am Spitzingsee beim Wandern.

xe

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