Differenzen zwischen Gemeinde, Landratsamt und Bauherr

Was kommt hin? Gezerre um künftige Bebauung in Grassau

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Grassau - Die Marktgemeinde will ein Hotel, ein Bauherr aber nur Ferien-Apartments - jetzt schaltet sich auch das Landratsamt ein. Könnte die Brachfläche an der Mietenkamer Straße am Ende gar so bleiben wie sie ist?

Es geht um die Brachfläche südlich der Tennishallen an der Mietenkamer Straße in Grassau. Im Bebauungsplan ist eigentlich ein Hotel vorgesehen, doch ein Grassauer Bauherr, die Firma "Sprus Design GmbH" hat nun schon seit Längerem vor, dort acht Ferien-Apartments zu bauen. Wie schon im Mai lehnte der Gemeinderat am Dienstag das Vorhaben nun erneut ab

"Der Bauherr wollte jetzt ein verbreitertes Serviceangebot liefern, zum Beispiel einen Radverleih, aber das ändert ja nichts am Gesamtkonzept", so Geschäftsleiter Robert Höpfner gegenüber chiemgau24.de. Nun hat sich aber auch das Landratsamt eingeschaltet und will die Genehmigung auf eigene Faust erteilen ("Ersetzung des Einvernehmens").

Gemeinde zweifelt an Realisierung

Bisher handelt es sich nur um einen Vorbescheid zum Bauantrag. Den eigentlichen Bauantrag müsste der Bauherr aber künftig ohnehin erneut bei der Marktgemeinde stellen: "Dann ginge alles wieder von vorne los. Aber wenn der Vorbescheid schon erteilt wurde, wird wohl auch der Bauantrag durchgehen", so Höpfner.

Oder bleibt die Brachfläche an der Mietenkamer Straße am Ende doch so wie sie ist? Das vermutet man im Rathaus: "Wir glauben eigentlich eh nicht, dass der Bauherr da was macht", so Höpfner. Denn auch ein Hotel hätte er vor Jahren schon bauen wollen - auch daraus wurde schließlich nichts.

xe

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