Beteiligung an Konzept für "Römerregion Chiemsee"

Grassau will seine römische Geschichte präsentieren

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Grassau - Gemeinsam mit anderen Gemeinden der Region würde Grassau gerne im Rahmen der "Römerregion Chiemsee" seine römische Geschichte vorstellen. 

Der Gemeinderat sprach sich in seiner jüngsten Sitzung einstimmig für eine Beteiligung an der Konzepterstellung für die "Römerregion Chiemsee" aus. Ob auch eine Beteiligung an den nächsten beiden Schritten erfolgt, der konkreten Umsetzung und der Öffentlichkeitsarbeit für das Projekt, soll jeweils gesondert entschieden werden.

Gemeinden wollen sich gemeinsam präsentieren 

Rund um den Chiemsee gibt es Spuren und Funde aus der Römerzeit. Die Idee des Projekts ist, dass die Gemeinden der Region diese gemeinsam präsentieren. Die Federführung hat dabei Bernau übernommen. "Wir Bernauer setzen uns gerne den Hut auf und übernehmen die Aufgabe einer Leitgemeinde, um Hilfen für ein interessantes Verbundprojekt zu bieten", zitiert die Chiemgau-Zeitung Bernaus Bürgermeister Philipp Bernhofer auf einer Infoveranstaltung Ende April.  

Konkret soll das bedeuten, das an jedem beteiligten Ort ein bestimmter Aspekt an lokalen Beispielen herausgearbeitet wird. Befand sich dort beispielsweise ein römisches Fort, soll dort das römische Militärwesen vorgestellt werden. Was wo wie präsentiert wird, soll aber im Rahmen der Konzepterstellung geklärt werden. In Grassau wären im Ortsteil Kuchl Römerfunde zu untersuchen.

Experten sollen Konzept erstellen

Das Konzept soll von Experten für römische Geschichte und Projektplanung zusammengestellt werden. Derzeit muss aber noch geklärt werden, wie viele der Gemeinden aus der Chiemsee-Region sich beteiligen werden. Erst wenn aus den Gemeinderäten der Region Beschlüsse vorliegen, geht es weiter. Seitens der  Verantwortlichen wird gehofft, dass eine Förderung über das "Leader"-Programm der EU in Höhe von bis zu 60 Prozent der Kosten möglich sein wird. Die Förderanträge sollen noch in diesem Jahr zusammen mit dem Projektkonzept eingereicht werden.

2019 und 2020 sollen dann Anträge für die konkrete Umsetzung sowie die Bewerbung des Projekts folgen. 

Rubriklistenbild: © Danny Lawson/pa

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