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Auch „Christoph 14“ im Einsatz

Kurz vorm Haberspitz: Bergradler (53) aus Kreis Altötting muss reanimiert werden

Versorgung eines Patienten mit Kreislaufstillstand am Haberspitz
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Bergwacht Grassau mit dem Rettungsfahrzeug am Haberspitz.

Mit Kreislaufproblemen, Stürzen und schweren Verletzungen hatte es die Bergwacht Grassau letzte Woche zu tun. Auch Rettungshubschrauber „Christoph 14“ leistete wieder vollen Einsatz.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

Grassau Zu vier Einsätzen musste die Bergwacht Grassau in der letzten Woche ausrücken. Am Mittwoch (13. Juli) war gegen 19.45 Uhr von der Hefteralm ein Notruf eingegangen, wonach dort eine 50-jährige Wanderin aus dem nördlichen Landkreis Traunstein über Kreislaufprobleme klagte. Drei Einsatzkräfte machten sich unverzüglich mit dem Rettungsfahrzeug auf den Weg, später folgten zwei weitere und der Bergwacht-Notarzt aus Ruhpolding mit dem Mannschaftsfahrzeug. Nach notfallmedizinischer Versorgung brachten sie die Patientin mit dem Rettungsfahrzeug zurück ins Tal, wo sie sich selbstständig auf den Heimweg begeben konnte.

Am Freitag (15. Juli) erreichte die Bergwacht dann um etwa 13.30 Uhr ein Alarm von der Staffn-Alm. Ein 7-jähriger Junge aus Hamburg war gestürzt und hatte im Anschluss über starke Schmerzen im Bereich des Oberkörpers geklagt. Mit dem Rettungsfahrzeug eilten vier Einsatzkräfte zum Einsatzort, der Notarzt kam mit dem Rettungshubschrauber Christoph 14 hinzu. Mit dem Rettungshubschrauber kam der Junge dann ins Krankenhaus zur weiteren Untersuchung.

Der nächste Notruf ging am Samstag (16. Juli) gegen 15.40 Uhr ein. Eine 76-jährige Wanderin aus den Niederlanden hatte sich in der Nähe der Zeppelinhöhe auf etwa 750 Metern Seehöhe eine schwere Schulterverletzung zugezogen und unter starken Schmerzen gelitten. Zwei Einsatzkräfte fuhren mit dem Geländefahrzeug zusammen mit dem Bergwacht-Notarzt vom Märchenpark aus am Chiemseeblick vorbei bis zum Torgraben und gingen von dort weiter zur Verunfallten. Zwei Einsatzkräfte kamen mit dem Rettungsfahrzeug zum Parkplatz am Märchenpark. Nach Schmerztherapie durch den Bergwacht-Notarzt konnte die Patientin selbst bis zum Geländefahrzeug gehen, mit dem die Bergwacht sie zurück ins Tal brachte. Im Anschluss erfolgte mit dem Rettungsfahrzeug der Transport der Verunfallten direkt ins Krankenhaus Prien zur weiteren Behandlung.

Ein Kreislaufstillstand wurde dann am Sonntag (17. Juli) um 11.20 Uhr gemeldet. Ein 53-jähriger Bergradler aus dem Landkreis Altötting hatte bei der Auffahrt auf die Hochplatte kurz vorm Haberspitz auf etwa 1400 Metern Seehöhe einen Kreislaufstillstand erlitten. Nachdem er einen Notruf abgesetzt hatte, begann der Begleiter zusammen mit einigen Passanten mit der Reanimation. Der Bergwacht-Notarzt und sechs Einsatzkräfte eilten unverzüglich mit Gelände- und Rettungsfahrzeug zum Einsatzort, etwa gleichzeitig traf der Notarzt vom Rettungshubschrauber Christoph 14 dort ein. Nach notfallmedizinischer Versorgung erfolgte dann mit dem Rettungshubschrauber der schnellstmögliche Transport des Patienten ins Krankenhaus. Drei Mitglieder vom Kriseninterventionsdienst (KID) Berg kümmerten sich um den Begleiter und verständigten die Angehörigen.

Pressemitteilung Bergwacht Grassau

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