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Gemeinsame Übung mit der Polizei

So läuft eine Vermisstensuche bei der Bergwacht Grassau ab

Sepp Rier (2. v. l.) von der Bergwacht und PHM Andreas Schnaiter (r.) koordinieren mittels ELA Alpin den Suchkorridor der einzelnen
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Sepp Rier (2. v. l.) von der Bergwacht und PHM Andreas Schnaiter (r.) koordinieren mittels ELA Alpin den Suchkorridor der einzelnen Suchmannschaften.

Eine gemeinsame Übung von Polizei und Bergwacht fand am Samstag (12. November) im Dienstgebiet der Bergwacht Grassau statt.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Grassau – An der Übung beteiligten sich neben der Bergwacht Grassau und der Polizeiinspektion Grassau auch die LKLD (Lokalisation, Kommunikation, Lagedarstellung, Dokumentation) Technikgruppe der Bergwacht Chiemgau mit ihrem Technikbus und ein Drohnenteam der Grenzpolizeiinspektion Piding sowie eine Hundeführerin der Bergwacht Marquartstein. 

Eine vermisste Person mit psychischen Verhaltensauffälligkeiten und suizidalen Absichten war das angenommene Übungsszenario, das Erster Polizeihauptkommissar (EPHK) Daniel Wagner, Dienststellenleiter der Polizeiinspektion Grassau, den Übungsteilnehmern vorstellte. Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen zu trainieren, insbesondere auch die Kommunikation innerhalb der jeweiligen Einsatzleitungen. Zusätzlich versuchte die Bergwacht anhand des neuen Tools ELA Alpin eine andere Herangehensweise an eine solche Vermisstensuche.

Bei diesem Tool handelt es sich um eine von der Bergwacht Bayern in Zusammenarbeit mit der Firma 3D RealityMaps entwickelte Web-Anwendung mit zugehöriger App, die neben diverser Kartendarstellungen unter anderem eine permanente Ortung der Einsatzkräfte ermöglicht und somit bei der Suchstrategie enorm unterstützen kann. 

Polizeihauptmeister (PHM) Andreas Schnaiter als Einsatzleiter seitens der Polizei und Sepp Rier als Einsatzleiter bei der Bergwacht koordinierten in der gemeinsamen Einsatzleitung bei der Bergwacht Grassau ihre jeweiligen Einsatzkräfte, sammelten und bündelten sämtliche Informationen während des Einsatzablaufes und standen in ständigem Austausch. Die Lagedarstellung und die Kartenübersicht mit den eingesetzten Suchmannschaften waren dabei äußerst hilfreich. 

Im Rahmen der Übung präsentierten sowohl die LKLD Technikgruppe als auch die Polizei ihre Drohnen. Alex Beaury von der Bergwacht und Polizei Obermeister (POM) Marco Leuser berichteten über die Einsatzmöglichkeiten der Hightech-Fluggeräte, die bspw. eine  Echtbild-, eine Wärmebild- und eine Zoom-Kamera gleichzeitig an Bord haben. 

Nachdem die „gesuchte“ Person schließlich am Chiemseeblick gefunden wurde, fand die Übung mit der Übungsnachbesprechung in den Räumen der Bergwacht Grassau ihr Ende.  Ein herzliches Dankeschön an die Marktgemeinde Grassau, die für alle Übungsteilnehmer am Ende der Übung eine kleine Brotzeit spendierte.  

Pressemitteilung der Bergwacht Grassau

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