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Aus der Reihe kreative Ausbildung: „Schiffe versenken“ im Lehrplan!

So lernt der Feuerwehrnachwuchs im Chiemgau für den Alltag

Schiffe versenken als Lehrinhalt.
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Schiffe versenken als Lehrinhalt.

Seit einigen Jahren werden sämtlich Lehrgänge der heimischen Feuerwehren durch die Ausbilder aller Sparten überarbeitet und in eine moderne sowie praxisgerechte Wissensvermittlung überführt.

Grassau/ Stein - Gewürzt mit etwas Kreativität werden selbst theorielastige Inhalte witzig und kurzweilig dargestellt. So ist dies beispielsweise bei der Funkausbildung des Kreisfeuerwehrverbandes im Rahmen der Modularen Truppausbildung (MTA) gelungen. Um die Bedienung der Funkgeräte zu vertiefen, wurde zur Freude aller Beteiligten bei der praktischen Übungseinheit der Spieleklassiker „Schiffe versenken“ in den Lehrplan eingebaut.

Knapp 50 Einsatzkräfte der heimischen Feuerwehren konnten kürzlich das Grundlagenmodul „Digitalfunk“ erfolgreich abschließen. An den Ausbildungsstandorten in Grassau und Stein haben die Ausbilder zur Freude der Teilnehmer Kreativität bewiesen und beispielsweise den Spieleklassiker „Schiffe versenken“ via Funk in die Übungseinheiten eingebaut.

An drei Ausbildungsabenden wurden 23 Aktive der Feuerwehren aus Rottau, Staudach-Egerndach, Marquartstein, Unterwössen und Oberwössen in die Grundsätze des Digitalfunks herangeführt. Die theoretischen Unterrichtseinheiten sowie Prüfung wurden in der Fahrzeughalle der Feuerwehr Grassau abgehalten. Am Ende hatte die Lehrgangsteilnehmer allesamt die Modulprüfung erfolgreich bestanden, was sowohl den Lehrgangsleiter Markus Schmuck als auch die Ausbilder Thomas Mayer, Frank Kink und Florian Wölkl und den Fach-Kreisbrandmeister für Funk und Führung, Ingo Klepke, sehr freute.

24 Floriansjünger der Feuerwehren Matzing, Hart, Nußdorf, Palling, Pierling, Stein, Traunreut sowie der Werkfeuerwehr BSH Traunreut fanden sich kürzlich im Gerätehaus in Stein zusammen und beschäftigten sich ebenfalls mit den unterschiedlichen Aspekten im Funkverkehr der „Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben“ (BOS). Bei den Theorieeinheiten wurden unter anderem Inhalte wie physikalische Grundlagen, die Gerätebedienung sowie Grundsätze des Sprechfunkbetriebs gelehrt.

„Gerade wenn es schnell gehen soll, muss die Kommunikation passen“, findet Ingo Klepke, der sich landkreisweit für die Funkausbildung der Feuerwehren verantwortlich zeigt. Die Bedeutung eines geordneten Funkverkehrs wird auch dahingehend sichtbar, dass der Umgang mit der Technik und die korrekte Funksprache ein zentrales Element in der Grundausbildung der Feuerwehren darstellt. Ebenso wie ihre Kollegen aus dem südlichen Landkreis haben die Prüflinge in Stein den Lehrgang positiv abgeschlossen und seitens des Lehrgangsleiters Florian Ettmayr die Zeugnisse überreicht bekommen.

Hob

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