Ein weiterer Einsatz für die Bergwacht Grassau am Freitag

Wanderin (66) wird auf der Hochplatte plötzlich übel - Hubschrauber im Einsatz

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Übergabe der Patientin an die Besatzung des Rettungshubschraubers Christoph 14 durch die Bergwacht Grassau am Samstag oberhalb der Hefteralm

Grassau - Nach langem und schneereichem Winter beginnt nun die Wandersaison. Zu zwei Einsätzen musste die Bergwacht Grassau in den letzten Tagen ausrücken. Eine 66-jährige und eine 69-jährige Wanderin mussten versorgt werden.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Am Samstag, den 1. Juni, rettete die Bergwacht Grassau eine 66-jährige Wanderin aus Franken von der Hochplatte. Sie war gegen 15.45 Uhr von der Hefteralm, wo sie bereits über leichtes Unwohlsein geklagt hatte, mit ihrer Begleiterin in Richtung Strehtrumpf abgestiegen, wobei bereits nach wenigen Metern aufgrund von Kreislaufproblemen ein weiterer Abstieg nicht mehr möglich war. 

Während der Erstversorgung durch die Sennerin von der Hefteralm eilte eine Einsatzkraft der Bergwacht Grassau mit Bergwacht-Notarzt mit dem Geländefahrzeug zur Unfallstelle, weitere vier Einsatzkräfte rückten mit dem Rettungsfahrzeug nach. Während der Anfahrt hatte sich der Zustand der Patientin laut Aussage der Melderin weiter verschlechtert. Aufgrund des nicht auszuschließenden lebensbedrohlichen Zustandes der Frau schickte die Leitstelle parallel einen Notarzt mit dem Rettungshubschrauber Christoph 14 hinzu. 

Dieser landete wenige Fahrminuten oberhalb der Hefteralm auf einem geeigneten Landeplatz, mit dem Rettungsfahrzeug brachte die Bergwacht dann den Notarzt zur Unfallstelle, wo bereits das Geländefahrzeug mit Bergwacht-Notarzt vor Ort war. Glücklicherweise bestätigte sich der lebensbedrohliche Zustand der Patientin nicht, und so konnte sie nach notärztlicher Versorgung mit dem Geländefahrzeug zum Rettungshubschrauber gebracht werden, der sie anschließend zur weitergehenden Untersuchung ins Krankenhaus brachte. 

Bereits am vergangenen Donnerstag, den 30. Mai, hatte die Bergwacht Grassau einer 69-jährigen Wanderin aus dem nördlichen Landkreis Traunstein zu Hilfe kommen müssen. Sie war mit einer Gruppe Wanderern unterwegs zur Staffn-Alm, wo sie um etwa 12.15 Uhr in einem Steig an einer steilen und aufgrund der vergangenen Regenfälle rutschigen Stelle zu Sturz gekommen war und sich dabei eine schwere Fußverletzung zugezogen hatte. 

Aufgrund der gemeldeten starken Schmerzen machte sich das Geländefahrzeug mit Bergwacht-Notarzt auf den Weg zur Verunfallten, eine Einsatzkraft, die sich zufällig in der Nähe befunden hatte, hatte bereits die Erstversorgung übernommen. Die insgesamt acht Einsatzkräfte der Bergwacht brachten die Patientin nach der notärztlichen Versorgung mit der Gebirgstrage aus dem Steig zurück auf die Forststraße und von dort mit dem Rettungsfahrzeug zur Talstation der Hochplattenbahn, von wo sie der Landrettungsdienst zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus brachte.

Pressemitteilung Bergwacht Grassau

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